In der Nacht auf Dienstag

Vier Fälle! Einbrecher wüten am Elisabethmarkt

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Geschäftsführer Andreas F. zeigt die Einbruchspuren.

München - Bei Tag ist der Schwabinger Elisabethmarkt ein beschauliches Plätzchen, in der Nacht auf Dienstag aber haben Einbrecher sichtbare Spuren hinterlassen:

 Drei Geschäfte wurden ausgeräumt – beim vierten blieb es beim Versuch. Den größten Schaden hat die Wirtschaft Wintergarten: Hier fehlen über 2000 Euro – ein Safe wurde aufgebrochen. „Die haben gewartet bis niemand mehr da war, dann sind sie durchs Fenster eingestiegen“, erzählt Geschäftsführer Andreas F. (49).

Das Holzfenster zum Schankraum weist deutliche Spuren auf. Offenbar haben die Einbrecher es an mehreren Stellen mit einer Art Stemmeisen bearbeitet. Als sie drin waren, durchsuchten sie die Wirtschaft und brachen schließlich den Tresor auf. „Die haben wohl gehofft, dass da das Geld vom Wochenende drin ist“, vermutet Andreas F. „Das lag aber zum Glück schon auf der Bank.“

Offenbar waren die Einbrecher lediglich auf Bargeld aus. Der Laptop, der auf dem Tresen stand, blieb unangetastet. „Weg sind der Tagesumsatz und das Trinkgeld für Schenke und Küche“, sagt Andreas F.

Auch in den übrigen Geschäften suchten die Täter Bargeld. Die Gaststätte Grenzstein betraten sie ebenfalls durch ein aufgebrochenes Fenster. Laut Polizei hielt sich das Ausmaß der Beute mit einem „geringen Bargeldbetrag“ hier in Grenzen. In der Bäckerei Müller kamen sie durch die Vordertür – auch sie wurde offensichtlich aufgebrochen – und brachen die Kasse auf. Beute: Wechselgeld. „Offensichtlich waren die Einbrecher nicht die Hellsten“, sagt Andreas F. vom Wintergarten. „Was dachten die, was sie in einer Bäckerei an Schätzen finden?“

Dennoch: Die Geschäftsleute am beschaulichen Markt rüsten jetzt auf – mit robusteren Fenstern, Kameras und Alarmanlagen.

tos

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