Wir schlendern durch das berühmte Viertel

Wir suchen das echte Schwabing - Teil 3: Große Bühne für kleine Kunst

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tz-Reporter Ralf Schütze (Mitte) hat Till Hofmann (l.) und Hannes Ringlstetter getroffen – in ­Hofmanns Lustspielhaus.

Schwabing - das klingt nach Legende. Aber was ist mit der Gegenwart? Hat sich die Legende bis ins Heute getragen? Die tz geht dieser Frage jetzt in einer neuen Serie nach. Teil 3: Die große Bühne für die kleine Kunst.

Der eine gilt als Kulturkönig von Alt-Schwabing, der andere verdankt dem König seinen Aufstieg vom Kleinkünstler zum national bekannten Entertainer: Till Hofmann, Kulturkönig, und Hannes Ringlstetter, Kabarettist. Die tz trifft die beiden in Hofmanns Lustspielhaus, seit vielen Jahren Heimat aufstrebender Kleinkünstler.

Niederbayerische Alltags-Schläue vermischt sich bei Ringl­stetter mit Schwabinger Großstadt-Charme. Der gebürtige Straubinger lebte jahrelang an der Ecke Leopold-/Hohenzollernstraße. Heute vermisst er das Viertel: „Was Schwabing ist, merke ich lustigerweise erst so richtig, seit ich ins Westend gezogen bin. Andere Viertel haben zwar auch ihr eigenes Flair, aber Schwabing hat wirklich nochmal einen ganz anderen Groove, vor allem Alt-Schwabing.“

Der Meinung ist auch der geborene Passauer Till Hofmann. Neben dem Lustspielhaus betreibt er das Schwabinger Vereinsheim und die 1956 von Dieter Hildebrandt und Sammy Drechsel gegründete Lach- und Schießgesellschaft.

Hildebrandt und Drechsel – das waren Zeiten. War’s früher besser?

Hofmann: Es wird immer die Zeit verklärt, in der man gerade nicht lebt. Da heißt es schnell mal: Früher war alles besser – als in Schwabing die Künstler noch unterm Dachboden gewohnt haben.

Ringlstetter: Auch ich habe an der Leo unterm Dach gewohnt!

Hofmann: Vielleicht hat es die Stadt versäumt, in frühen Zeiten Erhaltungssatzungen zu schaffen, um Milieus zu schützen wie ein kleines Theater oder Kino oder die alte Schwabinger 7.

Hannes Ringlstetter: Der stets unrasierte Berufs-Lausbub haut mit rauchiger Stimme die schärfsten Pointen raus, ohne dass man ihm dafür wirklich böse sein kann. Hat sich vom Sänger der Mundart-Rockband „Schinderhannes“ und regionalen Klein-Comedian zum TV-Moderator und landesweit bekannten Entertainer hochgespielt.

Eine solche Erhaltungssatzung könne ein Gebäude oder eine Galerie bewahren, Theater wie das TamS, die Lach- und Schießgesellschaft oder das Heppel & Ettlich. Hofmann stellt aber bescheiden fest: „Das ist ein schönes Kleinkunst-Eck hier geworden, wo auch in Zukunft noch viel Neues entstehen kann …“

Erfolgreiche Künstler wie Bruno Jonas, Josef Hader, Michael Mittermeier oder Rick Kavanian, die längst den Circus Krone oder die Olympiahalle füllen, kehren immer wieder zurück zu Till Hofmann. „Das Lustspielhaus ist mein Wohnzimmer“, sagen viele. Günter Sigl, Frontmann der Spider Murphy Gang, findet: „Hier ist’s immer schön, in diesem überschaubaren Rahmen. Das ist unser Schwabinger Wohnzimmer. Und der Till Hofmann hat hier enorm viel auf die Beine gestellt – kulturell ist in Alt-Schwabing ganz schön was los. Das lebt richtig.“

Für Vereinsheim-Zögling Ringlstetter sind die Menschen entscheidend, die hier leben: „Ich finde, dass sich in Schwabing immer noch spezielle Leute tummeln. Schwabing hat Typen, die ein Lebensgefühl ausstrahlen und umsetzen in Kunst, Ideen oder auch Blödsinn. Ich finde alle drei gleich wichtig! Auch Schwabinger Künstler wie Michi Sailer, (Künstler und Moderator des sonntäglichen Leseabends Schwabinger Schaumschläger in Hofmanns Vereinsheim, die Red.), die Schwabing ausmachen und darüber erzählen.“

Schwabing wandelt sich – ist das schlecht?

Ringlstetter: Nein. Das Vereinsheim ist ein typisches Beispiel. Es gab Zeiten, da hieß das Lokal noch Bei Gisela und war das Schwabinger Lokal schlechthin. Dann war’s als Dr. Flotte eine Saufkneipe. Und jetzt ist es wieder ganz was anderes. Das muss halt immer leben.

Till Hofmann: Ich glaube auch – wie Hannes – an Typen wie den Michi Sailer, der eine sehr lange Konstante in diesem Viertel ist und immer drüber schreibt. Der ist ein leuchtendes Beispiel, dass sich sehr gute Künstler hier verwurzelt haben.

Ringlstetter: Das wird auch so bleiben. Selbst wenn Du wolltest, Du wirst den „Zustand Schwabing“ nie ganz wegkriegen. Weil dann kommt irgendwann doch eine Sub­kultur. Ich glaube, dass hier weiterhin die idealen Rahmenbedingungen herrschen werden für Experimente, von denen man anfangs nicht wissen kann, ob sie funktionieren!

Gibt’s da aktuelle Beispiele?

Ringlstetter: Ja, Blickpunkt Spot und die Schaumschläger Show im Vereinsheim. Davor war in Schwabing viel weniger los. Aber dann sind plötzlich wieder Studenten in ein Viertel gekommen, das sie zuletzt gar nicht mehr kannten. Das hat uns anfangs total überrascht und gefreut.

Till Hofmann (l.): Konstantin Wecker lobt Till Hofmanns „kulturelles Dreieck“ Vereinsheim / Lustspielhaus / Lach- und Schießgesellschaft und seine Bedeutung für Schwabing. Dafür wurde Hofmann im Jahr 2014 mit dem Kulturpreis Bayern geehrt. Er engagiert sich sozial mit dem Projekt „Bellevue di Monaco“ für jugendliche Flüchtlinge.

Plötzlich habe sich eine regelrechte Bewegung breitgemacht. Die Menschen sagten: „So, jetzt fahren wir wieder nach Schwabing.“

Das unterscheidet das heutige Schwabing laut Ringl­stetter wohltuend von der legendären Bohème der Jahrhundertwende: „Die Vielfalt ist eindeutig größer geworden.“ Die vielzitierte und wegweisende Epoche Anfang des 20. Jahrhunderts hatte in den Augen des Niederbayern etwas Elitäres: „Das haben einige geprägt – und dann hat sich dieses Schwabinger Image aufgebaut, aber das war elitärer als heute.“

Beispiel: Ringlstetter sagt, er stehe „wahnsinnig gerne vor der Saufkneipe Hopfendolde“. Dort in der Feilitzschstraße unterhalte er sich vor der Kneipe mit anderen Gästen. „Ich finde das super! Die Sicht aufs Leben aus verschiedenen Perspektiven macht Schwabing und seine spezielle Energie aus.“

Aber nicht nur Kneipen wie eben jene Hopfendolde seien ­dafür geeignet: „Wenn Du erst mit den Leuten dort redest, und dann gehst Du hinter zum Kiosk am Englischen Garten, wo die Anwälte ihre Bionade saufen – ich finde beides irgendwie cool …“

Hinter einem solchen Miteinander unterschiedlicher Meinungen und Lebensweisen stecke die selbe Dynamik wie beim Umgang mit Flüchtlingen: „Sobald sich die Menschen begegnen, ist plötzlich alles anders. Nur, wenn Du Dir nicht begegnest, dann herrscht meist Angst.“

Das Schwabinger Miteinander will Hofmann weiter fördern. Unter dem Motto Zwei Stühle für die Stadt solle jeder Hausbesitzer verpflichtet sein, Sitzgelegenheiten vor die Türe zu stellen, damit alte Menschen mal durchschnaufen können auf ihrem Weg zum Einkaufen.

Gute Idee! Aber fördert so etwas das Miteinander?

Hofmann: So kämen Menschen ins Gespräch und würden vielleicht sagen: Kann ich mal für Sie einkaufen gehen? Oder der Rentner liest der fünfjährigen Tochter eines Nachbarn eine Geschichte vor. So etwas könnte entstehen in einem öffentlichen Raum, den man nicht nur mit Parkplätzen und Verboten zudeckt.

Ringlstetter: Genau! Ein bisschen so wie in Barcelona auf der Rambla! Ich verstehe nicht, ­warum man uns immer die Stadt zusperrt, wenn’s gerade schön wird. Eine laue Sommernacht verbindet Menschen hundertmal mehr als 85 Programme.

Noch wichtiger als Die lange Nacht der Musik sei nämlich die täglich gelebte Normalität, sagt Ringlstetter. „Gemeinsame lustige Erlebnisse und Begegnungen, das ist einfach unbezahlbar!“

Und was fehlt in Alt-Schwabing?

Ringlstetter und Hofmann: Ein Würschtl-Stand!

Warum in aller Welt finden Sie das?

Ringlstetter: Vorbild: Wien, Stadtsaal. Um Mitternacht fallen da die Künstler aus dem Theater heraus. Gleichzeitig gehen die einen gerade zum Arbeiten in die Disco und holen sich vorher noch was. Andere kommen gerade aus der Kneipe vom Arbeiten. Dazu vier Verstrahlte im Anzug, die nach der Oper hier irgendwie hängengeblieben sind, und vier Alkis.

Hofmann nickt eifrig. Ein Würschtl-Stand am Wedekindplatz – das wär’s! Da könnte man locker einen Stand hinstellen, sagt Hofmann. Rund um die Uhr geöffnet. Ein Ort der Begegnung.

Dann werden die beiden Schwabinger wieder ernst. Damit das spezielle Lebensgefühl im Viertel erhalten bleibe, appelliert Hofmann an die Vermieter und Verpächter. Theater, Kleinkunst und Kneipenkultur: „Das alles zu schützen, auf diesem Kurs waren zum Beispiel die Münchner Brauereien früher einmal. Sie haben Ideen mit ihrem Geld gefördert und was ausprobiert. Das war durchaus ein Schutz gegen die Gentrifizierung, aber das ist leider heute weitgehend vorbei.“

Ein rühmliches Gegenbeispiel sei der legendäre Drugstore. Direkt am Wedekindplatz hat das Maierbräu aus Altomünster seine seit 1967 bestehende Kult-Location gerade erst aufwendig renoviert – und dabei den früheren Charakter bewahrt.

„Kerzengrad“, sagt Hofmann. Und Ringlstetter verfällt in Euphorie: „Schön, dass es den Drugstore so wie früher wieder gibt. Der ist auch so ein typisches Schwabinger Ding mit dem inte­grierten Kiosk. Der Drugstore verbindet Menschen und Kulturen mehr als Tausende Förderprogramme.“

Ralf Schütze

Schwabinger Kultstätten

Münchner Lach & Schießgesellschaft: Eine Legende, in Schwabing und in ganz Deutschland. 1956 von Dieter Hildebrandt und Sammy Drechsel gegründet, heute von Till Hofmann geleitet.

Vereinsheim: Bevor Hannes Ringlstetter hier groß wurde, hieß das Lokal Bei Gisela. Die legendäre Schwabinger Gisela sang hier ihre Chansons – Größen wie Erich Kästner hörten zu, oder auch Gisela Schneeberger.

Lustspielhaus: Django Asül, Urban Priol, Claus von Wagner – sie alle kommen seit Jahren zu Till Hofmann, der das Lustspielhaus in der Occamstraße Mitte der 90er übernahm.

Heppel & Ettlich:

1976 von zwei – Obacht: Berlinern! – gegründet. Heute im ersten Stock überm Drugstore. Piet ­Klocke, Helge Schneider und Christian Ude traten hier schon auf.

TamS-Theater: 1970 in einem alten Brausebad gegründet, sieht sich das Privattheater am Sozialamt auch heute noch als Zuhause der ­Eigenbrötler, Eigensinnigen und Hintersinnigen.

Schwabinger Podium: Fast 50 Jahre lang prägte das Schwabinger Podium die Live-Musikszene der Stadt. Das Lokal ist mittlerweile weggezogen, ein Investor will das Haus ­abreißen.

Schleich schimpft: „Schwabing ist Folklore geworden und hat nichts Urtümliches mehr“

tz-Reporter Matthias Bieber trifft Schleich am Elisabethmarkt - der Kabarettist hat sich für den Markt eingesetzt.

Mit acht Jahren zog Helmut Schleich mit seiner Mutter von Schongau nach Schwabing. Und da sitzt er heit no. Weil der Kabarettist einen klaren Blick auf die (Um-)Welt hat, ist das Schwabing-Bild des 49-Jährigen alles andere als sentimental. Wir treffen Schleich vor einem Café mit Blick auf den Elisabethmarkt, für dessen Erhalt sich Schleich leidenschaftlich eingesetzt hat.

„Schwabing war vielleicht in den 60ern und 70ern wild, hatte zumindest wilde Ecken. Etwa hinterm Café Schwabing am Kurfürstenplatz, wo es einen riesigen Flohmarkt gab, alte Hütten und das ,Lila Haus‘. Eine Art Wildwuchs mit alternativen Kulturprojekten“, erinnert sich Schleich. „Dieses Milieu ist unbestritten komplett durch Immobilienspekulation ausgetrocknet. Es stimmt zwar, dass vieles schön ausschaut, dass die Häuser renoviert sind – aber das Flair ist verloren.“

Wir rücken unsere Stühle ein bisserl vor wegen der ersten Fotos. „Vorsicht, du hast den Stuhl über die Stricherllinie der Freischrankfläche geschoben“, warnt Schleich süffisant. Womit wir beim nächsten Thema sind. „In Schwabing gibt es kaum noch Ecken zum Draußensitzen – und wenn, dann innerhalb der gepunkteten Linien. Das Viertel ist schon ’zigfach gentrifiziert, oder, um mal ein anderes Wort zu verwenden: neu in Wert gesetzt zugunsten einiger Weniger. Schwabing ist Folklore geworden und hat nichts Urtümliches mehr.“

Wir schauen auf den Elisabethmarkt. „Sogar aus SPD-Kreisen hörte man den Begriff ,vorsintflutlich‘ für die Standl. Die müssen weg, heißt es. Das kann man so sehen, klar, aber dem Biotop Stadt tut man damit keinen Gefallen. Der Virus breitet sich immer mehr aus: Alles muss schick werden. Aber das Alte geht unwiederbringlich verloren. Unwiederbringlich. Letztlich ist Schwabing eine Kulisse geworden.“

Die neue Zahl 1,8 Millionen Einwohner in München bis 2032 hält Schleich sogar für noch konservativ geschätzt. „Ich behaupte, wenn das Wirtschaftswachstum so anhält, reißen wir die zwei Millionen – wo auch immer die wohnen sollen. Ein Problem ist ja auch: Die Leute, die nach München ziehen, kommen wegen Karriere und Geld und nicht, weil der Elisabethmarkt so schön ist. Der ist maximal Staffage. In Frankfurt am Main wechselt die relevante aktive Konsumgruppe – also die zwischen ungefähr 30 und 50 Jahren – alle sieben Jahre! Sie kommen und gehen, und somit hat man letztlich alle sieben Jahre eine andere Stadt. Dabei ist eine Stadt auch Erinnerung. Und die findet nicht mehr statt. Wenn man diesen Preis zahlen will, bitte – aber sympathischer macht das die Stadt und das Viertel nicht.“

Dass in Schwabing auch neue Kabarettstätten entstehen, liegt für Schleich nicht an der Einzigartigkeit des Viertels: „Klar ist Schwabing das Kleinkunst-Zentrum Bayerns und sehr vielfältig. Rund ums Lustspielhaus ist ein sehr kreatives Eck, aber das Genre an sich ist naturgemäß keine künstlerische Avantgarde. Und zweitens ist dieses Schwabing der kreative Kopf Till Hofmann – und der ist zufällig hier gelandet, als er das Lustspielhaus übernommen hat. Er hat hier eine Insel der Kleinkunst geschaffen, die aber auch immer von wirtschaftlichem Erfolg gekrönt sein muss, da sollte man sich nichts vormachen.“

Schleich blickt nach rechts über den Markt hinweg. Durch die Bäume hindurch lugt das Gisela-Gymnasium. „Da bin ich in die Schule, das war eine super Zeit.“ Abi-Schnitt? „2,0. Sechs Punkte haben zur 1,9 gefehlt, weil ich mich in Religion aus politischen Gründen in meinem jugendlichen Eifer verweigert habe“, grinst er. Die Leistungskurse übrigens waren, denkt auch nicht jeder, Französisch und Geografie.

„Das Flair ist verloren“: Kabarettist Helmut Schleich hadert – woanders wohnen will er nicht.

Das letzte Wort muss Schleich wiederholen, weil auf der Kreuzung Elisabethstraße/Nord­endstraße mal wieder heftig aufgehupt wird und noch dazu ein Lkw Gas gibt. „Die Verkehrspolitik“, übertönt Schleich den Lärm, „wurde komplett versaubeutelt.“ Der Elisabethplatz gehe noch, „aber schau dir mal den Kurfürstenplatz an, der eine reine Verkehrskreuzung ist. Oder der Bonner Platz, der als Platz überhaupt nicht existiert. Und dann gibt es wieder schöne Ecken wie den Viktoriaplatz oder den Pündterplatz, die aber ziemlich unbelebt sind. Oder welche, die so verplant sind, dass sich Leben nur am Rand ausbreiten darf. Der zentralste Ort etwa am Hohenzollernplatz ist – ein Supermarkt. Ich hab auch nix gegen Bäume, aber so viele wie da stehen, ist’s ein Urwald.“

Der nächste Hup-Anfall auf der Kreuzung unterbricht uns kurz. „Das Einzige, was der Stadt zum Thema Autoverkehr einfällt, sind Tunnel. Das ist viel zu wenig und überhaupt nicht mehr zeitgemäß für eine explodierende Stadt. Das ist für mich vorsintflutlich – und nicht die Standl auf dem Elisabethmarkt.“

Aus Schwabing wegziehen will der Kabarettist trotz allem nicht. „Warum auch? Ich wüsste kein Viertel, wo es so viel schöner und besser wäre.“ Aber deswegen ist er noch lange nicht „stolz“, Schwabinger zu sein. „Das mag nicht für alle Schwabinger zutreffen, und für Berliner anscheinend sowieso nicht.“ Wie das? „Wenn du in Berlin sagst, du wohnst in München, dann erntest du ein Naja. Wenn du sagst, du kommst aus Schwabing, dann heißt’s: Dann kommt er doch wenigstens ein bisschen aus der Großstadt.“

Die Stunde ist rum, Schleich schwingt sich auf sein Radl und fährt Richtung Hohenzollernplatz zum Arbeiten. „In mein Atelier“, grinst er. Schließlich steht die nächste Folge von SchleichFernsehen an. Am 18. Mai um 21 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Matthias Bieber 

Schwabing-Serie Teil 1: Mythos oder Märchen? Die Menschen

Schwabing-Serie Teil 2:

„Der Besuch im Viertel: „Wir sind schon schräg“

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