Ende 2020 soll der Steg fertig sein

Arnulfsteg kostet 26 Millionen Euro -Stammstrecke muss gesperrt werden  

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Sieht schon fast nach Brücke aus: der Arnulfsteg wird derzeit errichtet.

Die Rad- und Fußgängerbrücke Arnulfsteg nimmt Formen an, mit ersten Arbeiten hatte das Baureferat im April begonnen. Mehrere Tage sollten sich Pendler aber dick im Kalender ankreuzen.

München - Nun ragen bereits große Teile der Konstruktion an der Stammstrecke empor. Lange hatte es so ausgesehen, als würde das Projekt gar nicht mehr verwirklicht.

Arnulfsteg soll 2020 fertig sein

Wie berichtet, hatte die Stadt bereits 2015 den Weg für den Steg freigemacht. Eine mit der Ausführung beauftragte Arbeitsgemeinschaft (Arge) kündigte jedoch die Verträge, da sie entscheidende Bauteile nicht selbst herstellen konnte. Die Verwaltung musste neu ausschreiben. Ehedem war mit einer erheblichen Kostensteigerung von vier auf dann 22 Millionen Euro kalkuliert worden. Die neuerliche Ausschreibung ließ die Kosten abermals nach oben schnellen. 26 Millionen Euro wurden für das Projekt veranschlagt. Der Stadtrat stimmte schließlich mehrheitlich zu.

Wie sieht der Arnulfsteg überhaupt aus?

Der 242 Meter lange gläsernen Steg wird 3,50 Meter hoch und überspannt insgesamt 37 Bahngleise. Der Bau gestaltet sich insofern komplex, als die Arbeiten über den Gleisen nur mit Sperrungen der Strecke möglich sind. Für den Einbau des Steges wird daher der Abschnitt zwischen Hackerbrücke und Laim vom 14. bis 17. September ganz gesperrt. Ende 2020 soll der Arnulfsteg zwischen der Erika-Mann-Straße und der Philipp-Loewenfeld-Straße fertig sein und die Stadtteile Maxvorstadt und Schwanthalerhöhe verbinden. 

So soll der Arnulfsteg aussehen. Die Fuß- und Radwegbrücke über die Stammstrecke soll 26 Millionen kosten.

Schon im Frühjahr war die Kostenexplosion ein Thema: So teuer könnte der neue Arnulfsteg werden

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S. Karowski

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