S-Bahn-Baustelle

Donnersbergerbrücke: Was passiert und wie lang dauert's?

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Die Baustelle im Überblick: So sieht im Moment der Blick auf die Bahnsteige an der Donnersbergerbrücke aus.

München - Die S-Bahn-Station an der Donnersbergerbrücke ist derzeit eine Baustelle. Die tz erklärt, wie lange der Umbau noch dauert, was alles geändert wird und wie die Fahrgäste davon profitieren.

Wie singt Willy Astor in seiner Hymne so schön: „Donners­bergerbrück’n, bei dir geht’s eigentlich immer, komma sogn, drunter und drüber.“ Und das momentan ganz besonders: Für zehn Millionen Euro werden die Donnersberger-Stücke fit für die Zukunft gemacht und vor allem auf Barrierefreiheit getrimmt. Die gute Nachricht: Es läuft wie geschmiert, man liegt voll im Zeitplan. „Nicht selbstverständlich“ bei den komplizierten Bedingungen, sagt Heiko Hamann, Leiter des Münchner Bahnhofsmanagements. Schließlich müsse auf engstem Raum gearbeitet werden. Und werktags sind bis zu 45.000 Menschen an der Station unterwegs. Seit dem Ende der Winterpause, Mitte März also, werkeln die Arbeiter wieder wie wild, um die Brücke im Herbst fertig zu haben.

Erstrahlt die Station rechtzeitig zur Wiesn wieder in neuem Glanz? „Ob wir davor oder kurz danach ferig werden, können wir nicht sagen“, sagt Bahnsprecher Bernd Honerkamp. Laut Hamann steht eines aber schon fest: „Ab Ende Juni haben wir wieder einen Bahnsteig, auf der sich der Kunde frei bewegen kann.“

Bis dahin müssen sich die Münchner aber noch auf Verspätungen einstellen. Wir erklären die wesentlichen Baufortschritte.

Andreas Huber

1: Hier geh’s auf und ab

Hier sollen bald neue Aufzüge ­fahren – und besonders Rollstuhlfahrern und Senioren das Leben ­erleichtern. Die Schächte sind noch im Rohbau, aber bereits gut zu ­erkennen. Sie werden später auf drei verschiedenen Ebenen halten. Rolltreppen gibt es natürlich aber auch in Zukunft.

2: Das Verbindungsstück

Auch der Steg zwischen den beiden Aufzügen hat schon Gestalt ­angenommen. Er verbindet zudem die Zugänge und Treppen miteinander. Fertig ist inzwischen auch der Boden des Stegs, sagt Bernd ­Honerkamp, Sprecher der Bahn, die das Zehn-Millionen-Projekt durchführt.

3: Der Mittelteil

Auf diesen mächtigen Dachstützen wird zukünftig der Mittelteil der S-Bahn-Station ruhen. Die Baustelle ist laut Heiko Hamann vom Bahnhofsmanagement äußerst aufwändig. Nicht zuletzt deshalb, weil wenig Platz ist und Baumaterialien nur schwer angeliefert und gelagert werden können.

4: Bahnsteige & Sperrung

Hier warten die Passagiere – derzeit ein bissl beengt – auf die Züge. Allerdings: An den Wochenenden vor und nach Ostern ist hier gar nix los: Da werden die Gleise an der Donnersberger komplett gesperrt. Zwischen Hackerbrücke und Pasing fahren in dieser Zeit Ersatzbusse, Regio-Verkehr ist nicht betroffen.

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