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Weg frei für Genossenschaft

Döner-Haus: Warum die Bürger eine Enteignung fordern

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Döner macht schöner? Beim als „ Dönerhaus“ bekannten Gebäude an der Schwanthalerstraße hat es nicht geholfen.

Die Bürger im Westend sind sich einig: das verfallene Döner-Haus in der Schwanthalerstraße soll enteignet - und damit der Weg für eine neue Wohnnutzung frei gemacht werden. 

München - Die Bewohner der Schwanthalerhöhe haben sich dafür ausgesprochen, den Eigentümer des sogenannten „Dönerhauses“ an der Schwanthalerstraße 119 zu enteignen. Das Haus sei fortwährend fehlgenutzt worden, habe den Verkehr behindert und die Umgebung gefährdet, hieß es auf der Bürgerversammlung. Mehrheitlich stimmten die Anwohner des Viertels dafür, das Grundstück ausschließlich als Wohnfläche zu nutzen, etwa im Rahmen eines genossenschaftlichen Wohnprojekts. Ein entsprechender Antrag soll bereits bei Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) liegen. 

Die Anwohner forderten außerdem den zuständigen Bezirksausschuss dazu auf, dieses Anliegen zu unterstützen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass der Vorschlag der Versammlung erfolgreich ist. Eine Zwangsversteigerung wurde im vergangenen Jahr abgesagt, die Stadt teilte später mit, nicht am Erwerb des seit Jahren leer stehenden Hauses interessiert zu sein.

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München marode: Hier verfällt die Stadt

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Kommentare

WeigandAntwort
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Herabfallende Mauerteile! Das ich nicht lache! Schaun sie sich mal das Photo an: Der Putz von EINEM Gesimszahn fehlt.Das kann wohl bei jedem Haus diese Alters passieren.Natürlich muss man sich um so ein Haus auch etwas kümmern und nicht nur Miete kassieren wollen.

Weigand
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Verfallend! Das ich nicht lache! Ich wohnte von 66-85 im Westend! Das Haus war und ist immer noch von der Substanz pfennigut!Kein bisschen Putz abgebröckelt! Hat 2 Kriege überstanden aber scheinbar keine Spekulanten. Und der Denkmalschutz hat hoffentlich auch noch was zu sagen. Das Haus gehörte ,wahrscheinlich auch heute noch, der Hacker-Brauerei.Die wollen doch bloss einen Block doppelt so hoch (wie nebenan) hinklotzen.Dumm nur dass das Haus den spekulativen Leerstand anscheinend länger durchhält als gedacht ;-)

bruchbudeAntwort
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Gestört hat es gewaltig, aber da waren auch die Eigentumsverhältnisse anders.
Es steht übrigens immer noch leer, wer weiß wann die Bauarbeiten fertig sind