500 Quadratmeter auf der Schwanthalerhöhe

Hier entsteht eine neue Hugendubel-Filiale

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Im Forum Schwanthalerhöhe, das 2018 fertig werden soll, wird eine neue Filiale der Münchner Buchhandelskette entstehen.  

Der Buchhändler zieht ins neu entstehende Forum Schwanthalerhöhe – es ist der neunte Laden der Kette in München. 

München - Hugendubel bekommt eine neue Filiale in München. Schon im Herbst 2018 möchte die Buchhandelskette auf rund 500 Quadratmetern einen Laden im neu entstehenden Forum Schwanthalerhöhe beziehen. Bereits im Sommer dieses Jahres wird der Konzern außerdem seine Filiale am Marienplatz wiedereröffnen. Mit den Filialen in den Fünf Höfen, in Neuhausen, im Olympia Einkaufszentrum, den Pasing Arcaden, dem Perlacher Einkaufspassagen, den Riem Arcaden und am Stachus hätte Hugendubel dann Ende des kommenden Jahres insgesamt neun Läden in der bayerischen Landeshauptstadt.

„Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung im kommenden Jahr“, sagt Nina Hugendubel, die geschäftsführende Gesellschafterin in München. „Damit werden wir unserer Heimatstadt nach der großen Neueröffnung unseres Flaggschiffes am Marienplatz in diesem Sommer auch im Folgejahr ein weiteres Highlight bieten.“

Nina Hugendubel freut sich über die neue Filiale. 

Hugendubel möchte nach eigenen Angaben auch in Zeiten des Online-Handels weiterhin das Filialgeschäft nicht missen. Zwar gab die Kette erst vor Kurzem bekannt, Läden in Bochum und Göttingen im kommenden Jahr schließen zu wollen, jedoch sagt eine Sprecherin: „Das Filialnetz ist in ständiger Bewegung. München ist für das Geschäft ein wichtiger Standort und das neue Areal an der Schwanthalerhöhe sehr attraktiv.“

Das Geschäft mit dem gedruckten Wort stehe auch in zunehmend digitalen Zeiten derzeit sehr gut da, so die Sprecherin. Dafür hat der Konzern in den vergangenen Jahren einiges getan. Zum einen setzt das Unternehmen schon seit einigen Jahren auf eine sogenannte Multichannel-Strategie und treibt so die Verzahnung von Online-, Mobil- und Filialgeschäft voran.

Zum anderen setze man darauf den Besuch der Filialen für die Kunden so attraktiv wie möglich zu machen. „Dazu gehört eine entspannte Leseatmosphäre, eine gezielte Auswahl der Titel und gute Beratung“, so die Konzern-Sprecherin. „Wir sehen die Filialen nicht als Abverkaufsort, sondern als Begegnungsstätte.“ Mit dieser Strategie sei es für die Filialen auch möglich, sich vollständig selbst zu tragen ohne Quersubventionen aus dem Internetgeschäft zu benötigen. 

Lesen Sie hier unsere Jahresvorschau für den Stadtbezirk: Das erwartet die Schwanthalerhöhe 2017.

Annika Schall

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