Nächtliche Verfolgung

BMW-Fahrer rast über Rot, rammt Ford zur Seite und wird von Polizei verfolgt

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Ein BMW-Fahrer raste über eine rote Ampel (Symbolbild)

Nach einem schweren Unfall, den er in er Nacht zum Samstag in München verursacht hatte, wollte ein alkoholisierter Autofahrer flüchten. 

München - Am Freitag gegen 02:40 Uhr befuhr ein 36-jähriger Münchner mit seinem BMW die Landsberger Straße in westlicher Richtung, als es zu dem Unfall kam, berichtet die Polizei. Wie sich später herausstellte, saß der Mann erheblich alkoholisiert hinterm Steuer. 

An der Kreuzung zur Trappentreustraße überfuhr er trotz für ihn geltenden Rotlichtes diese und stieß mit dem Lkw IVECO eines 38-jährigen Studenten aus Hamburg, sowie im Anschluss mit dem Ford eines 55-jährigen Münchners, die beide bei grün in die Kreuzung einfuhren, zusammen. Während der Lkw von dem BMW nur leicht touchiert wurde, wurde der Fahrer des Ford durch den Aufprall schwer verletzt, so die Polizei.

So wurde der Ford um 180 Grad nach links geschleudert, kippte anschließend auf die rechte Fahrzeugseite und schlitterte weiter gegen einen Lichtmast. Durch den Zusammenstoß wurde der 55 Jährige schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus verbracht werden.

Nach der Kollision flüchtete der 36-jährige mit seinem 23-jährigen Münchner Beifahrer weiter auf der Landsberger Straße in Richtung Westen. Eine zufällig zum Unfallort gekommene zivile Steife nahm die Verfolgung auf und konnte den BMW nach ca. 900 Metern auf der Landsberger Straße anhalten. Bei dem BMW-Fahrer konnte eine erhebliche Alkoholisierung festgestellt werden, worauf eine Blutentnahme angeordnet und sein Führerschein beschlagnahmt wurde, berichtet die Polizei. 

Der Fahrer und der Beifahrer sowie der Lkw-Fahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.

mm/tz

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