Der Einsatz dauerte fünf Stunden

Mitten in München: Feuerwehr muss Brand in Hotel löschen

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Am Donnerstagabend hatte die Feuerwehr in der Schwanthalerstraße mit einem sogenannten Dehfugenbrand zu kämpfen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag musste ein Großraumrettungswagen alle 75 Gäste eines Hotels in Sicherheit bringen. Grund war ein Feuer, das in dem Gebäude ausbrach.

München - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in der Schwanthalerstraße zu einem Brand im Hotel Four Points Sheraton. Das Hotel ist Teil eines Gebäudekomplexes, in welchem derzeit umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten durchgeführt werden. Wie die Feuerwehr und die Polizei mitteilten, löste ein Rauchmelder am am späten Abend einen Alarm aus.

Am Donnerstagabend, den 30. November, gingen einige Anrufe bei der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr ein. Grund war eine Rauchentwicklung auf mehreren Stockwerken, auf die das Personal nach dem Alarm aufmerksam wurden. Die Mitarbeiter des Hotels begannen augenblicklich mit einer koordinierten Räumung des Gebäudes. Alle 75 Gäste konnten mit einem Großraumrettungswagen in ein benachbartes Hotel gebracht und im Anschluss auf mehrere Hotels aufgeteilt werden. Nach einer umfangreichen Erkundung konnte der sogenannter Dehnfugenbrand lokalisiert werden. Die Feuerwehr unternahm Bohrungen an dieser Stelle, um das Feuer mit Löschwasser zu bekämpfen.

Nach fünf Stunden konnte der Einsatz schließlich erfolgreich beendet werden. Glücklicherweise gab es bei dem Vorfall keine Verletzte, aber das Hotel ist aufgrund des entstandenen Schadens vorerst außer Betrieb. Dieser dürfte nach den Angaben der Polizei nicht unerheblich sein. Die Ursache für den Brand könnte den ersten Feststellungen zufolge sogenannte Bitumenschweißarbeiten sein. Am Dienstag, den 28. November, war es schon einmal zu einem Einsatz auf der Baustelle gekommen, da man Brandgeruch feststellte. Die Feuerwehr musste jedoch wieder abrücken, nachdem sie keinen Brand ausfindig machen konnten.

Brand in Münchner Hotel: Bilder

Feuerwehr - Gefahrgutunfall
In dem Hotel wurde ein sogenannter Dehnfugenbrand lokalisiert und anschließend bekämpft. Durch das Bohren von Löchern und das anschließende Einbringen von Löschwasser konnte der Brand erfolgreich bekämpft werden. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. © Thomas Gaulke 
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
In dem Hotel wurde ein sogenannter Dehnfugenbrand lokalisiert und anschließend bekämpft. Durch das Bohren von Löchern und das anschließende Einbringen von Löschwasser konnte der Brand erfolgreich bekämpft werden. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. © Thomas Gaulke 
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
In dem Hotel wurde ein sogenannter Dehnfugenbrand lokalisiert und anschließend bekämpft. Durch das Bohren von Löchern und das anschließende Einbringen von Löschwasser konnte der Brand erfolgreich bekämpft werden. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. © Thomas Gaulke 
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
In dem Hotel wurde ein sogenannter Dehnfugenbrand lokalisiert und anschließend bekämpft. Durch das Bohren von Löchern und das anschließende Einbringen von Löschwasser konnte der Brand erfolgreich bekämpft werden. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
In dem Hotel wurde ein sogenannter Dehnfugenbrand lokalisiert und anschließend bekämpft. Durch das Bohren von Löchern und das anschließende Einbringen von Löschwasser konnte der Brand erfolgreich bekämpft werden. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. © Thomas Gaulke
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
In dem Hotel wurde ein sogenannter Dehnfugenbrand lokalisiert und anschließend bekämpft. Durch das Bohren von Löchern und das anschließende Einbringen von Löschwasser konnte der Brand erfolgreich bekämpft werden. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. © Thomas Gaulke 

nz

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