Maßnahme soll noch dieses Jahr greifen

So will das KVR den Publikumsverkehr drastisch reduzieren

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Im KVR in der Ruppertstraße soll der Publikumsverkehr künftig deutlich abnehmen.

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) will noch in diesem Jahr ermöglichen, dass der Behörde Umzüge innerhalb des Stadtgebietes auch online gemeldet werden können.

München - Dies geht aus einer Antwort von Referent Thomas Böhle (SPD) auf eine Anfrage der CSU-Stadträtinnen Sabine Bär und Alexandra Gaßmann hervor.

Hintergrund der Umstellung ist freilich, dass die Bürgerbüros stark frequentiert und bisweilen durch den Publikumsverkehr überlastet sind. Daher feilt die Behördenleitung bereits seit einer Weile am Ausbau des Online-Angebotes. Böhle rechnet damit, dass in Zukunft noch mehr Dienste übers Internet erledigt werden können, da das „Onlinezugangsgesetz (OZG) die Behörden verpflichtet, sämtliche Verwaltungsvorgänge bis zum Jahresende 2022 online anzubieten“, schreibt Böhle. 

Nur wenige Bürger können sich bislang elektronisch identifizieren

„Unabhängig davon verfügen derzeit jedoch nur wenige Bürger über die technischen Voraussetzungen, sich elektronisch zu identifizieren, sodass sie einen Teil der Online-Dienste faktisch nicht in Anspruch nehmen können.“ Das Bürgerbüro werde daher in naher Zukunft Selbstbedienungsterminals in den Wartebereichen aufstellen, die die auf dem Personalausweis gespeicherten elektronische Daten auslesen können. 

Böhle hofft zudem, dass das 2015 in Kraft getretene Bundesmeldegesetz wieder abgeschafft wird. Das schreibt beispielsweise eine persönliche Vorsprache zur Anmeldung beim Kreisverwaltungsreferat vor. „Die Wiederabschaffung dieser Pflicht würde zu einer erheblichen Reduzierung der persönlichen Vorsprachen führen.“

Neues KVR kommt: 60 Millionen gegen das Wartechaos

Millionen gegen den Wartefrust der Bürger: Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) an der Ruppertstraße erhält ein neues Gesicht.

Immer wieder gibt es Chaos im KVR: Nichts ging mehr am Kreisverwaltungsreferat (KVR) an der Ruppertstraße in München. Auslöser waren technische Probleme.

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