Neun Gastrobetriebe auf 350 Metern

Münchner fürchten neuen Party-Hotspot - Wirt verzweifelt: „Eigentlich wollen wir hier ...“

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Hofft auf eine Wirts-Lizenz: Im Sudhaus von André Broy können die Käufer ihre Waren abholen und kosten.

Auf der Schwanthalerhöhe reiht sich Gastrobetrieb an Gastrobetrieb. Das schmeckt vielen Anwohnern gar nicht. Ein weiterer Wirt kämpft nun um seine Lizenz für sein Sudhaus.

  • In der Parkstraße gibt es neun Gastrobetriebe.
  • Anwohner befürchten einen neuen Party-Hotspot.
  • Ein junger Wirt hofft trotz des Streits auf eine Lizenz für sein Sudhaus auf der Schwanthalerhöhe.

Schwanthalerhöhe - „Eigentlich wollen wir hier nur unser Bier brauen.“ Leise spricht André Broy (27) in seinem Sudhaus auf der Schwanthalerhöhe, und doch ist die Frustration in diesem Satz nicht zu überhören. Denn seit ihrer Eröffnung tobt ein Streit rund um die Brauerei Broy. Ein Streit um Alkohol und lärmende Kneipengäste, um steigende Mietpreise, um Gentrifizierung und nicht zuletzt um die Zukunft der Schwanthalerhöhe.

Dabei hat Broy mit all dem bisher wenig zu tun. Die Brauerei hat weder Schankraum noch Gaststättenlizenz. 90 Prozent des Bieres verkauft Broy über den Onlineshop. Allerdings will er eine Gaststättenlizenz beantragen.

Bald Teil eines Party-Hotspot? Das Broy soll bald eine Gaststättenlizenz erhalten.

Video: Welcher Lärm nervt in der Großstadt?

Sudhaus auf der Schwanthalerhöhe: Angst der Anwohner vor Party-Hotspot an der Parkstraße

Die Nachbarn haben Angst. In ihren Augen entwickelt sich die Parkstraße so zum Party-Hotspot. Neun Gastrobetriebe gibt es schon, dabei ist die Parkstraße nur 350 Meter lang.

Ein zehnter kommt bald dazu: Die Betreiber selbst nennen ihn „Kiosk/Getränkehandel“, trotzdem hat das Kreisverwaltungsreferat eine Freischankfläche genehmigt.

Ein Münchner Kultrestaurant schließt nach über 50 Jahren - zuletzt klagten Gäste über üble Zustände. Auch eine japanische Kultkneipe macht bald dicht - doch die Betreiber geben noch nicht auf. Weil ein Kult-Treff den Pächter wechselt, gibt es Schnäppchen mit Promi-Flair.

Vincent Suppé

Immer wieder sind in München auffällige Luxus-Karossen unterwegs. Die jüngste Entdeckung wird nur scheinbar von der Polizei genutzt.

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