Auf dem Rücksitz

Dieb räumt in aller Ruhe Auto aus, dann klopft die Polizei am Fenster

Ein Autodieb ist am Montag einer Polizeistreife aufgefallen. Er strich um parkende Fahrzeuge und rüttelte an den Griffen. Bei einem Auto hatte er Erfolg. Aber nicht lange.

München - Einer Zivilstreife fiel am Montag in den frühen Morgenstunden, gegen 02.45 Uhr, ein 23-jähriger Mann auf, der in der Westendstraße an mehreren geparkten Fahrzeugen die Türgriffe betätigte und versuchte, die Türen zu öffnen. Nachdem an einem Pkw die Schiebetür nicht versperrt war, stieg der 23-Jährige in das Fahrzeug. Bei der nun folgenden Kontrolle durch die Polizeibeamten saß der 23-Jährige auf der Rücksitzbank, das Handschuhfach war zu diesem Zeitpunkt geöffnet und Gegenstände lagen verstreut auf dem Fahrersitz. 

Bei der Durchsuchung des 23-Jährigen aus Eritrea wurde Münzgeld, auch in polnischer Währung, aufgefunden. In seinem Rucksack hatte er verschiedene Gegenstände, über deren Herkunft er sich nicht auslassen wollte. Der Eritreer wurde daraufhin vorläufig festgenommen und auf die Polizeiinspektion 14 (Westend) gebracht. Nachdem er über keine festen Wohnsitz verfügt, wurde er im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. 

Durch die Staatsanwältin im Polizeipräsidium München wurde ein Untersuchungshaftbefehl für den Beschuldigten beantragt. Zu den Tatvorwürfen wollte er sich in einer ersten Vernehmung nicht äußern.

Eine Reihe von ganz gezielten Autoeinbrüchen verzeichnete die Polizei München in Sendling: Dort wurden insgesamt neun Autos in zwei Nächten aufgebrochen.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Westend – mein Viertel“.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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