Hat sich jemand einen Scherz erlaubt?

München: Eskalierte Streit mit Waffen mitten in der Stadt? Großaufgebot erlebt große Überraschung

München: Ein Polizeiauto fährt in der Innenstadt durch die Fußgängerzone
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München: Polizeieinsatz wegen alarmierendem Notruf - Beamte erwartet eine Überraschung (Symbolbild).

Am Sonntag ging bei der Polizei ein Notruf ein. Die Meldung klang so ernst, dass ein Großaufgebot an Einsatzkräften ausrückte - Vor Ort stießen die Beamten auf eine Überraschung.

  • Am Sonntag ging ein alarmierender Notruf bei der Polizei ein.
  • Gemeldet wurde, dass zwei Männer einen weiteren Mann mit einer Faustfeuerwaffe bedrohen.
  • Die Polizei mobilisierte ein Großaufgebot an Einsatzkräften - aber scheinbar war überhaupt nichts passiert.

München - Bei der Polizei gehen täglich Unmengen an Notrufen ein, die meisten sind ernst zu nehmen, bei manchen handelt es sich jedoch vielleicht auch nur um Überreaktionen. Wenn jedoch eine schwerwiegende Straftat oder eine mutmaßliche Gefahrensituation gemeldet wird, muss die Polizei umgehend handeln. Am Sonntag, den 16. August ging um 7.00 Uhr ein äußerst dramatischer Notruf ein. Gemeldet wurden zwei Männer, die in einem Restaurant in München mit einer Faustfeuerwaffe einen Mann bedrohen. Die Polizei München reagierte sofort und entsandte ein Großaufgebot an Einsatzkräften zu dem gastronomischen Betrieb in der Schwanthalerstraße. Vor Ort erwartete die Beamten eine Überraschung.

München: Polizeieinsatz wegen dramatischem Notruf - komplette Straße gesperrt

Laut Angaben der Polizei soll es sich bei der Auseinandersetzung in der Schwanthalerstraße in München um einen Streit gehandelt haben. Zahlreiche Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München rückten umgehend zur Einsatzörtlichkeit aus. Die Schwanthalerstraße wurde zwischen der Schießstättstraße und der Parkstraße für den Verkehr gesperrt. Die Beamten der Polizei umstellten den gastronomischen Betrieb. Anschließend betraten sie die Räumlichkeiten und erlebten eine Überraschung. Die drei gemeldeten Personen waren nicht anzutreffen.

Wie die Polizei mitteilte, ergaben auch die weiteren Ermittlungen in dem Betrieb keinen Hinweis auf die Personen oder die geschilderte Auseinandersetzung. Die Beamten suchten auch die umliegenden Bereiche ab, jedoch ebenfalls ohne Erfolg. Gegen 7.45 Uhr beendeten die Einsatzkräfte den Einsatz und hoben die Straßensperre auf der Schwanthalerstraße auf. Laut Angaben der Polizei kam es durch die Sperrung nur zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen. Was es mit dem alarmierenden Notruf auf sich hat und ob sich nur jemand einen Scherz erlauben wollte, ist nicht bekannt.

Am Sonntagabend mussten Einsatzkräfte der Polizei München erneut zu einem Großeinsatz ausrücken. Nach einem Messer-Angriff in einem ICE zwischen München und Augsburg läuft die Fahndung nach dem Täter. Die Polizei veröffentlichte eine Beschreibung des Gesuchten.

München: Polizeieinsatz wegen dramatischem Notruf - Polizeimeldung im Wortlaut

Am Sonntag, 16.08.2020, gegen 07:00 Uhr wurde über den Polizeinotruf 110 mitgeteilt, dass zwei männliche Personen im Rahmen einer Streitigkeit eine männliche Person mit einer Faustfeuerwaffe in einem gastronomischen Betrieb in der Schwanthalerstraße bedrohen würden. Aufgrund der Mitteilung wurden zahlreiche Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München umgehend an die Einsatzörtlichkeit beordert. Die Schwanthalerstraße wurde zwischen der Schießstättstraße und der Parkstraße für den Verkehr gesperrt. Nachdem die Einsatzkräfte das Gebäude zunächst umstellt und anschließend betreten hatten, konnten die drei Personen nicht angetroffen werden. Darüber hinaus ergaben sich vor Ort auch keinerlei Hinweise auf die geschilderte Streitigkeit. Nachdem auch eine polizeiliche Absuche im unmittelbaren örtlichen Umkreis erfolglos geblieben war, wurde der Polizeieinsatz gegen 07:45 Uhr wieder beendet und die Straßensperren aufgehoben. Es kam lediglich zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen während des Polizeieinsatzes. Während des Einsatzes waren zahlreiche Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München beteiligt.“

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