Ein Mann schwer verletzt

Tramfahrer erkennt Signal zu spät - und prallt in BMW - Mann schwer verletzt

In den Unfall war eine Trambahn der Linie 19 verwickelt.
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In den Unfall war eine Trambahn der Linie 19 verwickelt.

Ein Tramfahrer reagiert zu spät auf ein Stoppsignal - und gleitet trotz Notbremsung auf die Kreuzung. Ein Mann wird schwer verletzt.

München - Als der Trambahnfahrer das Signal entdeckte, war es schon zu spät. Er steuerte die Straßenbahn, Linie 19, am Dienstagabend auf der Landsberger Straße, in Richtung der Münchner Innenstadt. An der Kreuzung Trappentreustraße leuchtete das Signal F4 auf. Es steht für: Halt zu erwarten! Doch der 43-jährige Bahnführer reagierte zu spät. Als er seinen Fehler bemerkte, setzte er die Notbremsung mit Sandung ein - und glitt trotzdem bei Signal F0 (Halt! – Querbalken) in den Kreuzungsbereich. Dort prallte er in einen BWM.

Ein 32-jähriger Münchner war mit diesem zuvor ebenfalls die Landsberger Straße entlang gefahren. Er wollte an jener  Kreuzung zur Trappentreustraße links abbiegen, reihte sich in der Spur, wartete vor der roten Ampel. Als er die Gleise schließlich überquerte, rammte die Tram den BWM an der Fahrerseite.

Der Tramfahrer und seine sechs Fahrgäste blieben unverletzt

Der Autofahrer wurde schwer verletzt, der Rettungsdienst brachte ihn  zur stationären Behandlung in ein Klinikum. Seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt, das gilt auch für den Tramfahrer und die sechs Fahrgäste. Die Straßenbahn und der BWM wurden erheblich beschädigt, die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 25.000 Euro.

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