Schwere Tierquälerei

Besitzerin lässt Katzen sterben

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Marianne R. (61) warf die Kadaver einfach in die Kühltruhe.

Sauerlach - Ein schwerer Fall von Tierquälerei beschäftigte am Montag das Amtsgericht. Eine Frau ließ ihre 14 Katzen qualvoll verenden.

Marianne R. (61) hatte kein Herz für Tiere. Ihres war selbst gebrochen.

Ihre 14 Katzen ließ die Sauerlacher Angestellte im April 2013 wochenlang alleine im Haus, gab ihnen weder Futter, noch pflegte sie ihr Fell. Drei Tiere verendeten qualvoll, ihre Kadaver warf Marianne R. in die Kühltruhe. Gestern Prozess am Amtsgericht.

„Die Katzen waren in einem katastrophalen Zustand und völlig verwahrlost. Einer der schlimmsten Fälle, die ich je gesehen habe“, sagt Inspektorin Brigitte Mitterhuber (49) vom Tierschutzverein München. In einer Razzia am 30. April rettet sie die übrigen elf Exotic-Shorthair-Katzen. Amtstierarzt Dietrich Holtkamp (49): „Die Katzen waren stark abgemagert und hochgradig verfilzt. In der Wohnung hatte ich permanent mit Brechreiz zu kämpfen. Überall waren Kot- und Urinspritzer, das Katzenklo quoll über und war schon verschimmelt.“

„Ich war wegen eines Streits finanziell und psychisch am Ende“, sagt Marianne R. „Es tut mir leid, ich hätte früher etwas unternehmen müssen.“ Urteil: Drei Jahre Tierhaltungsverbot und 7500 Euro Strafe.

A. Thieme

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