Schwerer Unfall auf der A95: Mann stirbt

Schäftlarn - Erst am Freitag verlor ein 70 Jahre alter Münchner sein Leben auf der A 95. Am Dienstagmorgen geschah auf der Autobahn erneut ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

Die Kollision mit mehreren Bäumen erfolgte mit furchtbarer Wucht: Der Motorblock des BMW löste sich beim Aufprall aus seiner Verankerung und schleuderte rund 30 Meter weit durch die Luft. Der Fahrer des Unfallautos wurde im Pkw-Wrack eingeklemmt, Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Wolfratshausen und Schäftlarn befreiten den Mann in einer aufwändigen Rettungsaktion. Doch noch an der Unfallstelle erlag der 58-jährige Penzberger, der alleine im Auto saß, seinen lebensgefährlichen Verletzungen.

Bilder vom Unfallort

Tödlicher Verkehrsunfall auf A 95

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Nach ersten Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim war der Mann gegen 8 Uhr unterwegs auf der A 95 in Fahrtrichtung München. Zwischen den Anschlussstellen Wolfratshausen und Schäftlarn verlor er bei mutmaßlich hohem Tempo die Gewalt über seinen BMW. Der Wagen schleuderte nach links in die Leitplanke, wurde von dort nach rechts abgelenkt „und kam in sehr spitzem Winkel nach rechts von der Autobahn ab“, berichtet Polizeihauptkommissar Manfred Maier. Der BMW krachte in eine Baumgruppe und blieb völlig zerstört stehen. Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht in den Unfall verwickelt. Ein Sachverständiger soll helfen, den genauen Hergang des Unglücks zu rekonstruieren.

Wegen der Landung eines Rettungshubschraubers musste die Autobahn für rund 15 Minuten gesperrt werden, der Verkehr wurde in dieser Zeit einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Trotzdem bildete sich ein Stau von zirka sieben Kilometer Länge in Richtung Landeshauptstadt.

In diesem Jahr, das erklärte Hauptkommissar Maier auf Nachfrage unserer Zeitung, ist der 58-Jährige bereits das vierte Todesopfer in Folge eines Unfalls auf der gut 67 Kilometer langen A 95.

Carl-Christian Eick

Rubriklistenbild: © Hermsdorf

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