Schwerstarbeit am Sonntag

Neuer Baukran in der Kaufingerstraße

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Gestern in der Kaufingerstraße: Der Teleskop-Ausleger des Autokrans hievt das tonnenschwere Kranhäuserl in die Höhe.

München - Kommt ein Kranhäuserl geflogen … Unter den Augen staunender Touristen haben Arbeiter am gestrigen Wahlsonntag in der Fußgängerzone einen riesigen Baukran aufgestellt.

Ein 400-Tonnen-Autokran hievte die Stahlkonstruktion Stück für Stück in die Baulücke der Kaufingerstraße 11. Bis vor Kurzem beherbergte die Adresse einen Handyladen und das Schuhgeschäft Bartu.

Anstelle des Gebäudes aus den späten 1940er-Jahren soll ein modernes Geschäfts- und Wohnhaus entstehen (tz berichtete). Die größte Herausforderung stellt dabei die Fassade dar: Direkt neben dem Neubau steht das historische „Singer-Haus“, in dem heute C&A zum Einkaufen einlädt. Das Jugendstilhaus zählt zu den wichtigsten Baudenkmälern in der Fußgängerzone.

In den unteren Geschossen planen die Bauherren Ladenflächen, ein Kaufhaus wird wohl eher nicht zum Zuge kommen. In den oberen Stockwerken sollen Büros und Wohnungen entstehen.

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In dem Gebäude hatte einst auch das Juweliergeschäft Kraus seinen Sitz. Als die Eigentümerin Therese Kraus 2005 im Alter von 88 Jahren verstarb, vererbte sie ihren vier Neffen den Bau. Einer der Erben war August Inselkammer. Zu den Firmen seiner Familie gehört auch die Brauerei Aying und das Platzl-Hotel.

Mell

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