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Brutal zugeschlagen

"Schwuchtel!" Er bekam Prügel, weil er ein Kleid trug

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Prügel-Opfer Florian S. am Mittwoch am Amtsgericht.

München - Der Junggesellenabschied eines Freundes sollte eine Gaudi sein. Florian S. (32) trug am 4. August ein Frauenkleid, seine Spezln hatten sich auch schrill herausgeputzt. Das missfiel einem 41-Jährigen in ganz extremem Maße.

Alexander K. (41) schrie erst „Schwuchtel!“ - dann schlug er brutal zu. Wegen gefährlicher Körperverletzung musste sich der 41-jährige Mechaniker aus dem schwäbischen Krumbach jetzt vor dem Münchner Amtsgericht verantworten. Der war mit dem Zug am Starnberger Flügelbahnhof angekommen und hatte ordentlich Jägermeister intus.

„Mein Mandant bedauert die Tat“, erklärte K.’s Anwalt. Der Angeklagte selbst: „Ich habe mich instinktiv provoziert gefühlt.“ „Wir wollten unseren Spaß haben“, sagt Florian S. im Zeugenstand. Zu dem aufgebrachten Alexander K. habe er nur gesagt: „Geh weiter.“ Das Opfer: „Plötzlich spürte ich einen Schlag am Kinn und am Kehlkopf. Ich habe erst nicht gewusst, wie mir geschieht.“ Ihm blieb die Stimme weg, denn der Täter hatte ihm den Kehlkopf und die Stimmbänder verletzt.

Am Mittwoch entschuldigte sich der Angeklagte. Der Täter wurde zu vier Monaten Haft verurteilt - ohne Bewährung! Grund: Alexander K. schlägt oft zu, er hat schon elf Vorstrafen. Richterin Margret Eisenmann: „Ihre Instinkte müssen Sie in den Griff kriegen.“

Ebu

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