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E-Scooter in München: Über 40 Stellplätze in Altstadt - Wer sie nicht nutzt, muss ab Freitag richtig zahlen

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Von: Sascha Karowski

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In München gibt es ein paar extra Parkplätze für E-Scooter
Innerhalb des Altstadtrings gibt es nun über 40 Parkplätze für E-Scooter. © Stanuschewski

Die Stadt hat innerhalb des Altstadtrings über 40 Parkflächen für E-Tretroller geschaffen. Diese sind ab Freitag (5. August) verbindlich. Wer sich nicht dran hält, muss tief in die Tasche greifen.

München - Für Park-Muffel wird es nun richtig teuer: Wer seinen gemieteten E-Scooter ab Freitag innerhalb des Altstadtrings nicht auf einer entsprechend markierten Flächen abstellt, muss zahlen. Denn: Die Miet-Zeit läuft weiter – so lange, bis der Roller auf seinem Parkplatz steht. Die Stadt hat mittlerweile 43 Abstellflächen geschaffen und reagiert damit auf zahlreiche Beschwerden der Münchner.

E-Scooter Parkflächen in München: OB Reiter und die Stadt reagieren auf Beschwerden der Bürger

„Die Situation mit wahllos in der Altstadt abgestellten E-Tretrollern musste dringend verbessert werden“, sagt OB Dieter Reiter (SPD). Die neue Regelung solle verhindern, dass E-Tretroller dort abgestellt werden, wo sie Fußgänger, insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, behindern oder gar gefährden könnten. „Das künftige Abstellnetz ist sehr dicht und damit auch sehr nutzerfreundlich.“

Die Nutzung gesonderter Abstellflächen für E-Tretroller ist ein Pilotprojekt und wird evaluiert. Bei Erfolg werden diese Flächen dauerhaft eingerichtet. Das Mobilitätsreferat hat diese neue Regelung für die Abstellplätze gemeinsam mit den E-Tretroller-Anbietern, dem Bezirksausschuss Altstadt-Lehel, dem Kreisverwaltungsreferat und der Polizei ausgearbeitet.

E-Scooter Parkflächen in München: Erstes Fazit fällt gut aus - „Nutzer nehmen die Flächen positiv auf“

Bereits im Mai hatte die Stadt die ersten 24 Abstellflächen geschaffen. Ein erstes Fazit über die Wirksamkeit dieser Abstellflächen in den vergangenen Wochen fällt nach Meinung der Beteiligten durchweg gut aus. Mobilitätsreferent Georg Dunkel (parteifrei): „Die Nutzer nehmen die Abstellflächen positiv auf, und die Maßnahmen seitens der Anbieter tragen zum Großteil zur Wirksamkeit dieser Abstellflächen bei.“

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