1. tz
  2. München
  3. Stadt

„Musste mich beeilen“: Mann hat vergessen, wo sein Auto steht – Beschreibung soll Münchner animieren

Erstellt:

Von: Leoni Billina

Kommentare

Dieser Seat Leon ist weg: Seit dem 15. November steht er in einer Parkgarage, nur in welcher? Christian Wilken hofft nun auf die Mithilfe der Münchner
Dieser Seat Leon ist weg: Seit dem 15. November steht er in einer Parkgarage, nur in welcher? Christian Wilken hofft nun auf die Mithilfe der Münchner. © FKN

Mitte November des vergangenen Jahres parkt ein Bürger seinen weißen Seat Leon in einer Parkgarage im Bahnhofsviertel von München. Seitdem ist er auf der Suche.

Update vom 17. Januar, 20.50 Uhr: Noch immer keine Spur vom verschwundenen Seat Leon - und das, obwohl schon zahlreiche Münchner Hinweise lieferten. Christian Wilken aus Hessen hatte seinen Wagen Mitte November in München geparkt, irgendwo in einem Parkhaus im Bahnhofsviertel. Nun findet er dieses Parkhaus nicht mehr - und der weiße Wagen, Baujahr 2015, bleibt weiterhin verschwunden.

Diverse Suchaktionen vor Ort und online waren bisher erfolglos, auch die Polizei konnte dem Mann nicht weiterhelfen. Nach unserem Artikel meldeten sich zwar etliche Leser in der Redaktion - jedoch befand sich die passende Parkgarage nicht unter den Hinweisen. Die Schnitzeljagd geht also weiter: Wo könnte der weiße Seat Leon stecken?

Geschäftsmann parkt 2022 in München - und sucht seitdem sein Auto - „War sehr spät dran“

Erstmeldung vom 16. Januar: München - Er sucht und sucht und findet nichts. Wo ist mein Auto?, fragt sich Christian Wilken. Seit zwei Monaten vermisst er seinen weißen Seat Leon, Baujahr 2015. Er muss irgendwo in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs stehen – doch wo genau?

Aber der Reihe nach. Am 15. November fuhr Christian Wilken mit dem Auto nach München. Eigentlich wohnt er in einem kleinen Dorf etwa 100 Kilometer von Frankfurt entfernt. Von München wollte er seine Reise mit dem Zug Richtung Ostdeutschland fortsetzen.

Auto eilig in Münchner Parkgarage gestellt - seitdem ist es verschwunden

„Ich war schon sehr spät dran und musste mich extrem beeilen“, erzählt Wilken. Er findet eine Parkgarage nahe des Hauptbahnhofs, fährt auf der Suche nach einem freien Parkplatz eine Etage nach oben und stellt dort in aller Eile seinen Wagen ab. Etwa sieben Uhr Früh wird es da gewesen sein, sagt Wilken. Das Parkticket legt er wie immer hinter die Windschutzscheibe. Dann sprintet er zum Bahnhof, gerade noch rechtzeitig kommt er dort an und erwischt seinen Zug.

Schließlich, auf dem Rückweg noch am selben Tag, das böse Erwachen. Wo ist die Parkgarage? Er findet sie nicht. Weitere ausgedehnte Suchaktionen bleiben erfolglos. Auch an die Münchner Polizei wendet sich Christian Wilken, die kann ihm allerdings nicht weiterhelfen. Mittlerweile ist er völlig verzweifelt.

Unser München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Isar-Metropole. Melden Sie sich hier an.

München: „Relativ klein und eher älter“ - Parkgarage weiter vom Hauptbahnhof weg

Wie die Garage aussah, hat Wilken noch gut im Kopf. „Die Parkgarage ist relativ klein und eher eine ältere“, erinnert er sich. In einer Parkbucht mit sechs Stellplätzen wollte er zunächst auf der Nummer 112 parken, merkte dann aber, dass es sich dabei um einen Frauenparkplatz handelt.

Schließlich parkte er auf der gegenüberliegenden Seite auf einem der mittigen Plätze. Die Parkgarage liegt in einer kleinen Seitenstraße, gegenüber der Einfahrt war ein Durchgang, der zu einer größeren Straße führt, beschreibt Christian Wilken.

Mittlerweile hat er sich auch online schon einen guten Überblick über das Gebiet verschafft, leider trotzdem erfolglos. „Das Gebiet Nähe Hirtenstraße dürfte ausscheiden“, sagt er. Die Straße mit der Garage müsse etwas weiter vom Hauptbahnhof entfernt sein. Jetzt hofft Christian Wilken auf die Mithilfe der Münchner. Vielleicht fällt der weiße Seat Leon mit DIL-Kennzeichen ja irgendwem auf.

Derweil lebt ein Ex-Soldat in München seit drei Jahren im Auto - und berichtet uns von seinem Alltag.

Auch interessant

Kommentare