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Abercrombie & Fitch: Wie es vorm und im Laden zugeht

München - Die Münchner fliegen auf den neuen Laden der US-Marke Abercrombie & Fitch. Fotos innen sind verboten - aber wir haben uns nach der Eröffnung umgeschaut.

Von Weitem hört man Teenies kreischen. Aufgeregt stehen zahlreiche Mädels in Grüppchen zusammen, kichern und starren in Richtung des neuen Abercrombie & Fitch-Ladens in München – der zweitgrößten Filiale in Europa. Die Tore zum Reich ihrer Träume sind zwar offen, doch die Schlange bis zum Eingang ist meterlang. Neben den Türen stehen an die zehn „Hot Guys“ – junge, hübsche, männliche Models mit Waschbrettbäuchen. Mit hochroten Köpfen stürmen einige Mädels auf sie zu und lassen sich mit ihnen fotografieren. „Oh, Wahnsinn!“, schwärmt die eine. „We love you!“, kreischt die andere den Burschen zu.

Diese Szenen, die man sonst eher von Justin-Bieber-Konzerten kennt, spielten sich am Donnerstag in der Sendlinger Straße ab, als der neue Abercrombie & Fitch in München eröffnet wurde. Wegen des Ansturms wurden die Kunden nur nach und nach reingelassen.

Giftstoffe in der Kleidung

Mittlerweile ist bekannt geworden, dass sich in der Kleidung von Abercrombie & Fitch Giftstoffe befinden.

Doch gleich zu Beginn eine Einschränkung: Bitte keine Fotos im Laden! Auch die Presse nicht, betont die hübsche, blonde Sprecherin Mackenzie Bruce auf Englisch. Doch es gäbe eine super Entschädigung: Jeder kann ein Polaroid-Foto von sich und einem oberkörperfreien Männermodel machen lassen. Das wird vorsichtig in einem kleinen Briefumschlag verpackt – als Andenken an den großen Moment.

Auf 3300 Quadratmetern und drei Stockwerke arbeiten abwechselnd 600 Mitarbeiter, darunter 30 Manager. Das leuchtet ein, denn an jeder Ecke, in jedem Raum stehen junge, langhaarige Schönheiten und durchtrainierte Burschen, die von Kopf bis Fuß in Abercrombie & Fitch eingekleidet sind. Auf jedem Treppenabsatz steht ein Pärchen, das mit den Hüften zur lauten Musik wippt und einem ein „Hey, what’s going on?“ entgegenhaucht. English again, pardon: Schon wieder Englisch.

Und dann ist da dieser Geruch: Der hauseigene Duft ist überall. Er wird im Laden versprüht. Wem das nicht genug Duft ist, kann auch das Frauenparfüm probieren.

An den Wänden hängen riesige Elchköpfe, die sich über die Strickpullis, Kapuzenjacken, Jeans und mit Pailletten bestickte Blusen beugen. Hat man eines der Kleidungsstücke ausgesucht, begleitet einen ein Model zur Umkleide. Die wird extra für einen aufgesperrt. Fehlt nur noch, dass der Kunde an- und ausgezogen wird. Aber das wäre vielleicht doch zu viel des Guten.

Beim Zahlen fällt einem das riesige Poster mit einem wunderschönen Mädchen auf. Es knuddelt einen weißen Welpen. Die Botschaft ist einfach: Wer hier einkauft, darf sich jung und schön fühlen. Wer sich die Kleidung nicht leisten kann, geht zumindestens mit dem Shop-Duft raus. Der haftet nämlich noch am nächsten Tag an den eigenen Kleidern.

Marie-Anne Hollenz

Abercrombie & Fitch-Opening: Run auf US-Marke in München

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Rubriklistenbild: © Tommy Henke

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