Nach Auffahrunfall

Bauer streitet mit Polizei, kollabiert und stirbt

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Der BMW des verstorbenen Landwirts (59) aus Bamberg wird von einem Abschleppwagen abgeholt.

München - Ein Landwirt hat einen Auffahrunfall mit mittlerem Schaden gebaut. Danach regte sich der Bauer so sehr auf, dass er die Polizei und seine Frau attackierte. Danach kollabierte er - und starb.

Tragischer Tod auf dem Mittleren Ring: Am Montagvormittag ist vor dem Brudermühltunnel ein Landwirt gestorben. Kurz zuvor hatten Beamte der Polizeiinspektion 15 den 59-Jährigen gefesselt und zu Boden gebracht. „Er hatte sich auf Grund eines Auffahrunfalls so sehr aufgeregt, dass er seine Ehefrau und die Beamten körperlich anging“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Wenger.

Gegen 10.50 Uhr war der Bamberger mit seinem 3er BMW Grand Tourismo auf ein Auto vor ihm aufgefahren. Bei beiden Fahrzeugen entstand nur Blechschaden.

Als eine Polizeistreife kam, wollte der Landwirt laut Polizei nicht aussteigen. „Dann hat er die Autotür einem Beamten gegen das Bein geknallt“, sagt Wenger. In der Folge soll der 59-Jährige auch mit seiner Frau in Streit geraten sein, schubste sie offenbar weg. „Als ein Beamter dazwischenging, versuchte er einen Kollegen zu würgen“, erklärt Wenger. „Aufgrund seiner aggressiven und cholerischen Art wurde er gefesselt und am Boden fixiert.“

Als er plötzlich zu zucken anfing, ließen ihn die Beamten los und ergriffen mit einem Arzt sofort Wiederbelebungsmaßnahmen. Ein alarmierter Notarzt konnte aber nur noch den Tod feststellen. „Bei dem Verstorbenen bestanden schwerwiegende Vorerkrankungen“, sagt Wenger. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären.

JAM

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