Ungewöhnlicher Einsatz

Sendling: Vermeintlicher Wasserschaden entpuppt sich als Beinahe-Katastrophe

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Mit vollem Körpereinsatz half die Polizei in Sendling.

Die Feuerwehr hatte am Mittwoch einen ungewöhnlichen Einsatz: Sie wurden zu einem Wasserschaden gerufen. So weit, so gewöhnlich. Doch der entpuppte sich als etwas ganz anderes.

München - Am Mittwochmorgen hat sich in einer Erdgeschosswohnung im Stadtteil Sendling ein Teil der Fehlbodendecke gelöst und einen Feuerwehreinsatz verursacht. Das Einsatzwagen der Feuerwache Westend wurde von der Leitstelle alarmiert und sollte zu einem vermeintlichen Wasserschaden in einem dreistöckigen Gebäude fahren.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte jedoch fest, dass es sich um einen alten Wasserschaden handelt und sich Teile der Fehlbodendecke abgelöst haben. Da bereits die Balken der Decke frei lagen, wurden sofort weitere Kräfte der Feuerwehr und ein Statiker der Lokalbaukommission nachgefordert. Um ein Absacken der Decke und weiteres Ablösen der morschen Bretter zu verhindern, zogen die Einsatzkräfte der Feuerwache Pasing eine Unterkonstruktion aus Holzbalken ein. 

Hier werden die Balken angeliefert.

Laut einem Sachverständigen der Hausverwaltung und der Lokalbaukommission besteht nun keine Einsturzgefahr mehr. Alle vier Wohneineinheiten sind nun weiterhin bewohnbar. Der Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Sendling – mein Viertel“.

mm/tz

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