Nachbarn schlugen nachts Alarm

Feuerwehr rettet Bewusstlosen aus brennender Wohnung 

München - Eine Zigarettenkippe im Bett war in der Nacht auf Montag offensichtlich der Auslöser für einen Wohnungsbrand, der einen Mann beinahe das Leben gekostet hätte. Die Feuerwehr konnte den 70-Jährigen in letzter Sekunde retten.

Wie die Polizei berichtet, hatten Hausbewohner in der Nacht zu Montag um 3 Uhr Alarm geschlagen, nachdem sie dicke Rauchschwaden bemerkten, die aus einer Wohnung im dritten Stock eines Wohnanwesens in der Stephan-Lochner-Straße in München-Westend kamen.

Die Feuerwehr verschaffte sich durch Eintreten der Tür Zugang zur Wohnung. Dort fanden sie den 70-jährigen Wohnungsmieter leblos auf einem Stuhl sitzend am Esstisch vor. Er wurde geborgen und reanimiert. Er kam anschließend mit einer starken Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus, so die Polizei.

Ermittler der Polizei konnten in der Wohnung feststellen, dass das Feuer im Bett ausgebrochen war und vermutlich durch eine Zigarettenkippe verursacht wurde, heißt es im Polizeibericht. Der entstandene Schaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.

js

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