Stadtwerke-Gelände in Sendling

Gasteig-Ausweichquartier: Stadt lädt zum Gespräch

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Schreiner Hans Murr macht sich Sorgen um seine Werkstatt, die er mit Kollegen betreibt.

Aus den Medien erfuhren Handwerker und gewerbetreibende in Sendling, dass man ihr Gelände als Mögliches Ausweichquartier für den Gasteig in Betracht zieht. Ein Treffen soll nun die Wogen glätten. 

München - Der Aufschrei unter den Gewerbetreibenden an der Hans-Preißinger-Straße war groß, als sie aus den Medien erfuhren, dass ihr Gelände als Ausweichstandort in Betracht kommt, wenn der Gasteig von 2020 an generalsaniert wird. Gasteig-Geschäftsführer Max Wagner und Bürgermeister Josef Schmid (CSU) wollen bei einem Gespräch die Wogen glätten und die Gewebemieter in der kommenden Woche am Donnerstag zu einem Treffen einladen. „Wir verstehen die Sorgen der gewerblichen Mieter, die jetzt auf dem Gelände der Stadtwerke ihre Arbeitsstätten haben, und nehmen sie sehr ernst“, sagt Wagner. „Auch wenn das Ergebnis einer von uns in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie noch aussteht, wollen wir bereits jetzt in den Dialog treten.“ Mit dabei sind neben Bürgermeister Schmid auch Vertreter der Stadtwerke, die das Gelände an die Gewerbetreibenden vermietet haben. Planer, Architekten und Akustiker prüfen derzeit, ob sich das 27.000 Quadratmeter große Gelände überhaupt als Ausweichquartier eignet. Ein Ergebnis wird für Anfang August erwartet.

do

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