Braune Masse platt gedrückt

Hundekot-Tüten sorgen am Westpark für Ärger

Die Kot-Tüten sind in der ganze Stadt ein Ärgernis, auch am Ackermannbogen stapeln sie sich

München - In der Ohlstadter Straße sorgen plattgedrückte Hundekot-Tüten für Ärger. Beim Baureferat, das für die Hundetüten zuständig ist, kennt man die Problematik.

Der Anblick ist nicht der schönste: Eine orange-farbene Tüte, platt gedrückt, an der Seite quillt eine braune Masse heraus. So sieht es aus, wenn Autos über weggeworfenen Hundetüten in der Ohlstadter Straße rumpeln. „Und es passiert regelmäßig“, sagt Ingeborg Munt. „Zwei Mal pro Woche räume ich eine der Tüten weg“, sagt die Lehrerin im Ruhestand zu "Hallo München".

Angefangen habe der Tüten-Terror vor rund einem halben Jahr. Warum, darüber rätselt die 71-Jährige bis heute. „Vielleicht ärgern sich die Leute, dass sie die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner wegräumen müssen“, mutmaßt sie. An sich seien die Tüten ja eine gute Sache. „Ich habe 15 Jahre in Berlin gelebt, da musste man immer mit gesenktem Blick herumlaufen, um nicht in einen Hundehaufen zu steigen.“

Beim Baureferat, das für die Hundetüten zuständig ist, kennt man die Problematik: „Es gibt immer wieder Leute, die die Tüten einfach nicht benutzen.“ Insgesamt würden die Behältnisse aber sehr gut angenommen. 420 Tüten- Spender stehen über die Stadt verteilt, pro Jahr ziehen die Münchner rund sechs Millionen der bunten Säcke. Bei Tüten- Muffeln versteht die Stadt übrigens keinen Spaß. Macht ein Hund sein Geschäft und Herrchen lässt es liegen, werden bis zu 500 Euro fällig.

Tobias Gehre

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