Polizei warnt

Lotto-Betrug: „Staatsanwalt“ zockt Münchnerin ab

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Der falsche Staatsanwalt gab an, die Frau hätte Schulden bei verschiedenen Lotterien.

Ein falscher Staatsanwalt hat eine Frau in Sendling angerufen, ihr einen Lotto-Betrug unterstellt und sie zur Zahlung eines hohen Geldbetrages aufgefordert.

Am Montag, 06.08.2018, gegen 15.00 Uhr, bekam eine 77-jährige Münchnerin in Sendling einen Anruf mit der Nummer 030/902416900. Der Anrufer gab sich als Staatsanwalt aus Berlin aus. Er teilte der Rentnerin mit, dass gegen sie eine Anzeige vorliegen würde, da sie Beträge verschiedener Lotterien nicht bezahlt hätte. 

Sie wurde aufgefordert, einen Geldbetrag in Höhe mehreren Tausend Euro sofort zu überweisen, dass die Anzeige hinfällig werde. Die Münchnerin kam der Aufforderung nach. 

Sie erstattete wenige Tage später Anzeige bei der Polizeiinspektion 15 (Sendling). 

Warnhinweis

Die Polizei warnt erneut vor dem Auftreten bzw. Anrufe falscher Polizei- oder Kriminalbeamter oder Staatsanwälten. Die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft würde niemals am Telefon Geldforderungen stellen. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle des Polizeibeamten bzw. Staatsanwalt nennen und erkundigen sich durch einen Rückruf bei der Dienststelle nach der Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie unsicher sein, rufen Sie auf alle Fälle den Notruf 110 an

Ein anderer Lotto-Spieler aus Bayern hatte tatsächlich das Glück, um den großen Gewinn einzufahren. Sein Los für den Eurojackpot machte ihn zum Millionär.

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Kommentare

maya_melAntwort
(0)(0)

der Trick funktioniert über masse.
1000 Leute angerufen-irgendwer fühlt sich angesprochen

Oktan
(1)(0)

Es ist doch einfach absurd dass so eine Betrugsmasche überhaupt funktioniert. Das klappt doch offensichtlich nur wenn z.B. jemand aus dem Umfeld oder der Nachbarschaft der alten Dame deren Posteingang "überwacht" und abgreift oder sogar Briefe von Lottofirmen (Faber, Glückle, Klassenlotterie usw.) aus dem Briefkasten rausfischt. Die Möglichkeit besteht auch dass die alte Dame wie viele Leute so unvorsichtig ist und ihre geöffneten Briefe ohne unkenntlich machen der persönlichen Angaben einfach im Papiercontainer entsorgt, wo dann auch jeder leicht an solche Daten rankommt. Jedenfalls muss auf diesen oder evtl. anderen Wegen jemand Kenntnis erlangt dass gerade diese bestimmte Frau gerne Lotto spielt, weil sonst funktionierte der Trick nicht. Dass jemand direkt über Lottofirmen an die Daten der alten Dame gekommen ist halte ich für nicht sehr wahrscheinlich, aber ganz auzuschließen ist es auch nicht. Vielleicht erfahren wir ja noch näheres über die Hintergründe.

bawisa
(1)(0)

leider erwischt man von diesen gaunern viel zu wenig und ihre hintermaenner fast nie ,es ist eine sauerei sondergleichens und ich finde dafuer sind 15 jahre haft nicht mal genug , die typen wuerde ich lebenslang mit sicherheitsverwahrung wegsperren