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Mit Wohnungen für Pflegekräfte

Nach mehr als 40 Jahren: St. Josef muss saniert werden - konkreter Plan steht

Das Münchenstift-Pflegeheim St. Josef in Sendling: Der riesige Bau am Luise-Kiesselbach-Platz wird komplett erneuert.
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Das Münchenstift-Pflegeheim St. Josef in Sendling: Der riesige Bau am Luise-Kiesselbach-Platz wird komplett erneuert.

Münchens ältestes Altenheim hat laut der Stadt „Krankenhauscharakter“. Nun muss es erstmals nach vier Jahrzehnten wieder saniert werden. Einiges wird sich ändern im St. Josef.

München - Sie sind das Wahrzeichen des Stadtteils Sendling: die Glockentürme des denkmalgeschützten Münchenstift-Pflegeheims St. Josef. Doch Münchens ältestes Altenheim aus dem Jahr 1928 ist selbst in die Jahre gekommen. Haustechnik und Lüftungsanlage sind veraltet, die Beleuchtung teils mickrig und nur ein Drittel der Zimmer verfügt über eine Dusche. Eine millionenschwere Generalsanierung steht an, die letzte fand in den 1980er-Jahren statt. Baubeginn: Frühestens 2023.

Wie die Stadt in einer Vorlage für den Sozialausschuss am Donnerstag schreibt, habe das Haus, das heute 242 Pflegeplätze und 62 Wohnapartments mit Service bietet, „Krankenhauscharakter“. Es werde „schwieriger, eine dauerhaft gute Ergebnisqualität zu liefern“.

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Viergeschossiger Neubau soll im Garten entstehen

Ursprünglich machte die Stadt drei Lösungsvorschläge für eine Modernisierung, jetzt erscheint nur mehr einer realisierbar: Eine Sanierung im Altbestand. Damit diese im laufenden Betrieb durchgeführt werden kann, soll im Garten des Hauses ein viergeschossiger Neubau entstehen. In den beiden unteren Stockwerken sollen dauerhaft 120 Pflegeplätze eingerichtet werden. Die oberen beiden Geschosse werden nach dem Umbau wieder abgerissen, sodass das Gebäude nur bis zur Traufe des Altbaus reicht. Der Garten soll so weit wie möglich erhalten bleiben.

Nach der Sanierung wird es kürzere Flure und kleine Wohngruppen für zwölf bis 15 Personen geben. Und: Weil Pflegekräfte sich immer schwerer damit tun, in München bezahlbare Wohnungen zu finden, soll das bislang ungenutzte Dachgeschoss von St. Josef ausgebaut und für Wohnungen vorgesehen werden.

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