Schüsse in Baden-Württemberg: Wohl sechs Tote - Erste Details zu möglichen Hintergründen

Schüsse in Baden-Württemberg: Wohl sechs Tote - Erste Details zu möglichen Hintergründen

Seitenscheibe eingeschlagen - Festnahme

Mercedes-Fahrer fährt Polizistin fast um - da greift ihr Streifenpartner hart durch

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Ein Mercedes-Fahrer aus München gefährdete in Sendling Polizisten und eine andere Autofahrerin. 

Ein Mercedes-Fahrer ignorierte sämtliche Signale der Polizisten und gefährdete eine andere Autofahrerin und die Beamten. Das hat nun Konsequenzen für ihn.

München - Ein Mercedes-Fahrer sollte am Montagnachmittag von einer Zivilstreife einer, wie das Polizeipräsidium mitteilt, „verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle“ unterzogen werden. Doch es kam ganz anders. 

Der 34-jährige Münchner am Steuer ignorierte die Anhaltesignale der Polizei, obwohl die Beamten ihn das unter anderem mit einer Anhaltekelle deutlich und mehrfach anzeigten. Die Polizisten schalteten daraufhin Martinshorn und Blaulicht an, woraufhin eine andere Autofahrerin abbremste. 

Der 34-Jährige rammte mit seinem Auto nun das vor ihm stehende Fahrzeug sowie den mittlerweile links neben ihm geparkten Streifenwagen. Die Polizeibeamtin, die bereits aus dem Streifenwagen ausgestiegen war, musste zur Seite springen, um nach der Kollision nicht erfasst zu werden. 

Münchner Polizist greift durch: Seitenscheibe eingeschlagen, Fahrer festgenommen

Jetzt griffen die Beamten konsequent durch: Der Streifenpartner der Polizistin schlug die Beifahrerseite des Mercedes ein, zog den Fahrer aus dem Wagen und fesselte ihn. 

Wieso der Mann vor der Polizei fliehen wollte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen der Verkehrspolizei. An den drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 Euro. Die Unfallstelle auf der Friedrich-Hebbel-Straße musste für etwa 1,5 Stunden gesperrt werden. Der 34-Jährige wurde wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. 

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando unter der Telefonnummer (089) 62 16 33 22 in Verbindung zu setzen.

Gleich zweimal an einem Tag hatten Münchner Polizisten mit einem stark alkoholisierten Mann zu kämpfen. Die Ausnüchterungszelle war ihm keine Lehre. 

Wie die Münchner Polizei außerdem berichtet, kam es in einer S-Bahn zu einem rassistischen Übergriff auf einen Ghanaer. 

mag

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