Renovierung, Abriss: Diese Wohnungen stehen leer

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Wagnerstraße 3: Hier sind wie im Frühjahr nach wie vor fünf von acht Wohnungen nicht belegt, zum Teil schon seit 2000! Laut städtischer Wohngesellschaft Gewofag ist die Dachwohnung wegen Brandschutzauflagen nicht mehr nutzbar, der Rest wegen defekter Heizungen. Eine Sanierung sei zu teuer, das Haus soll abgerissen und durch einen Neubau mit Kita und Wohnungen für Allenerziehende ersetzt werden.  Baubeginn: 2015.
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Schäftlarnstraße 32: Das ehemalige Tramfahrerhäusl am Großmarkt war über 100 Jahre bewohnt und ist innen eigentlich in einem gutem Zustand. Voriges Jahr stellte das Kommunalreferat plötzlich fest, dass das Haus „baurechtlich nicht zu Wohnzwecken“ genehmigt sei. Es sollte für den Neubau einer Speditionshalle weiche, die Pläne dafür sind aber geplatzt. Anfang des Jahres waren drei von sechs Wohnungen geräumt, jetzt stehen fünf leer.
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Thierschstraße 10: In diesem Rückgebäude wäre Platz für sechs Familien, doch der denkmalgeschützte Altbau im Lehel mit Stuckfassade steht seit mindestens 2012 leer und soll abgerissen werden! Laut Gewofag gebe es statische Probleme mit Decken und Treppe und der S-Bahn-Röhre darunter. Einer Zwischennutzung stünde die defekt Wasserleitung im Wege. Hier soll ab Anfang 2015 ein Wohnheim für städtische Angestellte gebaut werden.
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Gollierstr. 86, 86a: Hier standen Anfang des Jahres im besten Westend 19 Wohnungen leer, und das mindestens schon seit 2010. Und seit dem Beicht vom Frühjahr  ist immer noch niemand eingezogen, im Gegenteil: Die städtische Wohnbaugesellschaft GWG ist gerade dabei, auch die übrig gebliebenen Mieter in andere Häuser zu versetzen. Sie will die beiden Häuser Gollierstraße 86 und 86a ab Mai 2014 grundlegend sanieren. Die Fertigstellung ist dann für Dezember 2016 geplant.
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Westendstraße 151: Auch in diesem Altbau von 1903 standen im Frühjahr schon fünf Wohnungen leer, daran hat sich nichts geändert. Die GWG hat das Haus leer vom Kommunalreferat übernommen, sie will es generalsanieren. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2017 vorgesehen. Hier will die GWG keine Wohnungen per gegen Zeitmietvertrag vergeben, weil die Wohnungen zum Teil keine Bäder hätten.
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Milchstraße 11: Im schönsten Haidhausen stehen hier 5 von 15 Wohnungen leer, wie zu Jahresbeginn. „Aus Gründen der Verkehrssicherheit sind sie nicht vermietbar“, heißt es bei der GWG. Das soll bedeuten, dass Strom- und Wasserleitungen in einem gefährlichen Zustand seien. Auch hier brütet die GWG über einem Sanierungskonzept, das Ende 2014 vorliegen soll.
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Weinbauernstr. 19: Seit 2010 steht dieses 1960 errichtete Haus mit 14 Wohnungen in Giesing bis auf eine leer, und daran hat sich nichts geändert.  Von außen wirkt der Bau alles andere als marode. Doch die MGS, eine Sanierungsfirma der Stadt, plant hier eine energetische Sanierung. Und im Hinterhof soll ein Neubau mit 500 Quadratmetern für Künstler-Ateliers und einer Tiefgarage entstehen.
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Haimhauser Str. 21: In Schwabing steht dieses Haus mit zwei Wohnungen seit 2003 bzw. 2005 leer. Laut Kommunalreferat ist eine Nutzung durch das Referat für Bildung und Sport vorgesehen, „für ein Raumprogramm der benachbarten Grundschule“. Voraussichtlicher Baubeginn 2015. Wieso man das Haus bis dahin nicht befristet vermieten kann? „Eine Instandsetzung für Zwischennutzung ist wirtschaftlich nicht vertretbar.“

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