Bald ist Eröffnung!

So schaut's im Kiesselbach-Tunnel aus

Kiesselbach-Tunnel: Bald Eröffnung
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Der längere Tunnel (Kiesselbach) verfügt über zwei bis vier, der kürzere über zwei bis drei Spuren pro Richtung. 800.000 Kubikmeter Erde wurden ausgehoben, die Asphaltfläche beträgt 245.000 Quadratmeter.
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So laufen die beiden Tunnel künftig durch die Stadt – und sorgen für mehr Ruhe.
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Insgesamt führen 15 Notausgänge an die Oberfläche.
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Sie sind allesamt gut beleuchtet und mit breiten Türen versehen. 
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Rollstuhlfahrer müssen in feuersicheren Räumen warten, bis Rettung kommt. Aufzüge gibt es nicht.
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Hier sind wir bei den Technikern Florian Karl (v.) und Thomas Lemberger in der Leitstelle, wo alle Fäden zusammenlaufen. Sie ist normalerweise nicht besetzt, aber jederzeit für Wartungsarbeiten benutzbar. Übrigens: Es gibt vier Betriebswerke und 800 Kilometer Stromkabel.
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Hier sehen Sie das Diesel-Notstrom-­Aggregat, falls die Elektronen streiken. Es sorgt auch bei Stromausfall für Beleuchtung und Belüftung der insgesamt 68.000 Quadratmeter großen Tunnelfläche mit einer Durchfahrtshöhe von 4,50 Metern (lichte Höhe: 4,80 Meter).
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Letzte (Außen-)Arbeiten vor dem Startschuss Ende Juli: Josef Grabner montiert gerade eine Ampel an der Einfahrt in den Kiesselbach-Tunnel. Ein paar leuchtende Zahlen: 3400 Langfeldleuchten, 450 Adaptionsleuchten sind im Untergrund.

München - Das jahrelange Warten hat ein Ende: Ende des Monats werden der Luise-Kiesselbach-Tunnel und der Heckenstaller-Tunnel eröffnet. Am Donnerstag konnte die Presse das neue unterirdische Werk bestaunen.

Was waren das für die Anwohner für schreckliche, laute, staubige vergangene Jahre! Aber auch die schlimmste Zeit hat einmal ein Ende, und für die Münchner, die mit dem Auto über den Mittleren Ring müssen – oder gar im betroffenen Bereich wohnen –, heißt es ab sofort: Es gibt endlich Licht am Ende des Tunnels, oder besser: des Luise-Kiesselbach-Tunnels (1500 Meter) und des Heckenstaller-Tunnels (620 Meter) im Südwesten der Stadt.

Im Oktober 2007 begannen die Vorarbeiten (Kanalbau), im August 2009 war der Startschuss für das große Graben. Am 27. Juli wird der Tunnel in nördlicher ­Richtung freigegeben, am 28. Juli in südlicher, berichtet der Münchner Merkur.

Janina Ventker

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