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Tödliches Unglück in München: Mann stürzt durch Öffnung 15 Meter in die Tiefe

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Von: Lukas Schierlinger

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Einsatz der Feuerwehr
Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Unfallstelle. © Feuerwehr München/Petryszak

Retter konnten nichts mehr für ihn tun. Ein Mann ist in München bei einem tragischen Baustellen-Unfall ums Leben gekommen.

München - Tödliches Unglück auf einer Baustelle in der Sendlinger Schäftlarnstraße: Ein Arbeiter ist am Donnerstagnachmittag (1. September) kurz vor 14 Uhr verunglückt.

Tödliches Unglück in München: Arbeiter stürzt durch Öffnung in die Tiefe

„Bei Arbeiten auf der Baustelle bemerkten Kollegen, dass der 65-Jährige plötzlich nicht mehr an seinem Platz - in einer Höhe von etwa 45 Metern - war“, beschreibt die Feuerwehr München den schlimmen Vorfall in einer Pressemitteilung. Schnell stellten Arbeiter fest, dass der Mann durch eine Öffnung im Boden fast 15 Meter in die Tiefe gestürzt war und leblos auf einer Schachtabdeckung lag.

„Noch während Kollegen den Notruf wählten, eilten weitere zum Unfallopfer und zogen ihn von der Abdeckung. Da sie einen Kreislaufstillstand feststellten, begannen sie mit Wiederbelebungsmaßnahmen“, schreibt die Feuerwehr in Bezug auf die folgenden Minuten.

München: Mann stirbt bei Baustellen-Unfall - Ursache soll jetzt ermittelt werden

Einsatzkräfte der Feuerwehr München und des Rettungsdienstes wurden durch Kollegen des Bauarbeiters an den Unfallort gelotst. Diese schilderten die Situation wie folgt: Der abgestürzte Mitarbeiter läge auf 30 Meter Höhe in der Baustelle - in einem Bereich, der „nicht absturzgefährdet“ sei.

Beim Unfallopfer angekommen, intensivierten die Einsatzkräfte die bereits begonnenen Wiederbelebungsmaßnahmen nochmals. „Die Einsatzleiter entschieden sich für einen zügigen Transport in den Schockraum einer Münchner Klinik, wo der abgestürzte Bauarbeiter kurz darauf verstarb“, heißt es in der Pressemitteilung zum traurigen Ausgang des Einsatzes.

Zur Unfallursache ermittelt jetzt das zuständige Polizeifachdezernat.

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