Nach Beschwerden

Autobahn Richtung Garmisch: Führt neues Tempo-Limit zu Entlastung? 

+
Die Geschwindigkeitsreduzierung am Autobahnanfang Richtung Garmisch wurde eingeführt.

Anwohner atmen auf: Jahrelang hatten sie eine Geschwindigkeitsreduzierung am Autobahnanfang Richtung Garmisch gefordert. Im Zuge des neuen Tunnels ist sie nun gekommen.

München - Immer wieder hatten sich die Anwohner darüber beschwert: Lärm auf den Zufahrtsstraßen der Garmischer Autobahn. Eine verminderte Höchstgeschwindigkeit von 80 auf 60 Stundenkilometer soll nun Entlastung bringen. Nach langwierigen Diskussionen wurden vor wenigen Tagen an dem innerstädtischen Teilstück zwischen Luise-Kiesselbach-Platz und Kreuzhof die neuen Tempo-60-Schilder angebracht.

Seit mehr als 20 Jahren hatte der örtlich zuständige Bezirksausschuss (BA) Sendling-Westpark vergeblich für diese Strecke eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit stadtauswärts gefordert. Nach der Eröffnung des neuen Tunnels am Mittleren Ring Südwest 2015 hatte der Verkehr auf den Zufahrtstrecken erheblich zugenommen und mit ihm auch die Lärmbelastung. Erst ein Brandbrief des BA-Chefs Günter Keller an Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Sommer dieses Jahres brachte den gewünschten Erfolg. „Wir freuen uns, dass die jahrzehntelangen Forderungen von Anwohnern und dem BA 7 nun endlich umgesetzt wurden“, teilte Keller in einem Schreiben mit.

Lesen Sie auch: Ab Montag Bauarbeiten auf der A95 auf elf Kilometern Länge

cse

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Mieter warnen: „Wir sind nicht die Einzigen“ - Wohnungs-Zoff weitet sich zum Skandal aus
Mieter warnen: „Wir sind nicht die Einzigen“ - Wohnungs-Zoff weitet sich zum Skandal aus
Treibstoff wurde knapp: Eurowings-Maschine Richtung München muss in Nürnberg landen
Treibstoff wurde knapp: Eurowings-Maschine Richtung München muss in Nürnberg landen
Vollsperrung am Isarring: Der Grund war kein Unfall
Vollsperrung am Isarring: Der Grund war kein Unfall

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.