Dreifaches Babyglück

Sensation im Klinikum: Mutter bringt Drillinge zur Welt

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Drei Mal Stolz, drei Mal Schlaf: Die 28-jährige Johanna hat (v. li.) Anton, Vitus und Eleonor vergleichsweise unkompliziert zur Welt gebracht. Daneben: Professor Uwe Hasbargen (li.) und Prof. Dr. Sven Mahner. 

Ursprünglich sollte es nur ein Geschwisterchen für den Erstgeborenen werden, am Ende darf sich Sohn Xaver gleich über drei Mitstreiter freuen. Die glückliche Mutter bestritt sogar bis zum siebten Monat noch Schwimmwettkämpfe. 

München - Um 16.53 Uhr am Dienstag kam Vitus auf die Welt, um 16.58 Uhr Eleonor, und als Dritter erblickte Anton um 17.08 Uhr das Licht der Welt. Es war eine Drillingsgeburt ohne Kaiserschnitt – „das hat es am Klinikum Großhadern noch nicht gegeben“, sagt Professor Dr. Uwe Hasbargen, Leiter des Perinatalzentrums an dem Münchner Universitätsklinikum. 15 Mal wurden dort 2016 Drillinge geboren, 3932 Kinder kamen insgesamt zur Welt.

Ein bisserl geschafft ist Mutter Johanna noch, als sie mit unserer Zeitung telefoniert und über die Sensation spricht. Aber auch glücklich, gefasst und stolz. Einen Sohn hat die Familie bereits, Xaver sollte ein Geschwisterchen bekommen. Dass es gleich deren drei werden, erfuhr die 28-jährige Münchnerin in der neunten Schwangerschaftswoche. „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet“, erinnert sie sich. „Bei uns in der Familie gibt es überhaupt keine Zwillinge.“ Drillinge schon gar nicht.

„Das war Natur pur vom Anfang bis zum Ende“

„Die Schwangerschaft verlief völlig unproblematisch“, sagt Professor Uwe Hasbargen, keinen einzigen Tag habe die werdende Mutter in der Klinik verbringen müssen. Ihr junges Alter und die Tatsache, dass sie aktive Triathletin ist („Ich habe bis zum siebten Monat noch Schwimmwettkämpfe bestritten“), sei sicherlich hilfreich gewesen. „Das war Natur pur vom Anfang bis zum Ende.“

Als gelernte Hebamme wusste Johanna, was auf sie zukommt. Der dicke Bauch sei schon ein bisserl beschwerlich gewesen, „aber ich habe Xaver bis zum Schluss mit dem Rad in den Kindergarten gebracht“. Ihr Mann Jürgen habe anfangs eine Weile gebraucht, bis er die Nachricht verdaut hatte. „Er hat es dann mit Fassung getragen.“ Und bei der Geburt durfte er gleich drei Mal die Nabelschnur durchschneiden.

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