Mit Maske, Handschuhen und Meißel

Serien-Einbrecher schlägt elf Mal zu

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Karlo B. (50) vor Gericht.

München - Mit Maske, Handschuhen und Meißel versuchte er, die Türen aufzuhebeln. Ein Einbrecher, wie er im Buche steht … Insgesamt elf Mal soll Karlo B. (50) zwischen März und April 2011 in Münchner Wohnhäuser eingebrochen sein.

Wegen besonders schweren Diebstahls und Sachbeschädigung musste er sich Dienstag vor dem Landgericht München I verantworten. In Jeansjacke und orangem Polohemd sitzt Karlo B. auf der Anklagebank. Die Haare sind silber-grau, das Gesicht blass. Aufgewachsen ist der Kroate bei seinen Großeltern, gelebt hat er in Österreich. Wie lange er schon im Gefängnis sitzt, weiß er schon gar nicht mehr genau.

Seine vierwöchige Einbruchsserie soll jedenfalls am 9. März 2011 gestartet sein: Laut Staatsanwaltschaft schlägt er zunächst in der Lothstraße zu und arbeitet sich durch Neuhausen und die Maxvorstadt über die Dachauer- bis in die Maillinger- und Blutenburgstraße bis rüber nach Moosach. Quer durch die Viertel hebelt er die Hintertüren von Modeläden, Friseursalons, Döner-Imbissen und Gesundheitszentren auf. Schaden: 23 825 Euro. Nur zweimal findet er Geld – insgesamt 465 Euro.

A. Thieme

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