Serienvergewaltiger gibt seine Taten zu

Fürstenfeldbruck - Der Familienvater (48) aus Fürstenfeldbruck, der wegen 169-facher Vergewaltigung seiner Tochter vor Gericht steht, hat gestanden.

Zu Beginn des Prozesses hatte er die Vorwürfe noch bestritten.

Die Vernehmung seiner Tochter (18), die unter Weinkrämpfen aussagte, änderte jedoch alles. Sein Verteidiger beantragte eine Unterbrechung und bewog den Angeklagten zu einem Geständnis. Denn angesichts der Vernehmung der Tochter sah es schlecht aus für den Fürstenfeldbrucker. Das Mädchen, dessen Verhör per Video aus dem Nebenraum übertragen wurde, hatte die Vorwürfe noch einmal glaubhaft bekräftigt.

Der Augenoptiker hat seine Tochter zwischen ihrem fünften und 14. Lebensjahr immer wieder missbraucht, eingeschüchtert und geschlagen. Er baute eine regelrechte kulisse auf, um nicht verraten zu werden. So hatte er bei den Vergewaltigungen immer ein Messer griffbreit neben sich liegen. Noch im Dezember drohte er ihr, sie umzubringen, sollte sie jemandem etwas erzählen. Aber das Mädchen ließ sich nicht mehr einschüchtern und ging zur Polizei. Das Urteil fällt nächsten Dienstag.

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