20 Luxuswohnungen schon verkauft

The Seven: Dieser Ausblick ist unbezahlbar

+
Aus der Ferne gesehen ist der Nobel-Turm ziemlich imposant

München - Das neue Luxus-Wohnquartier The Seven an der Müllerstraße hat am Donnerstag sein Richtfest erlebt. 20 der 25 neuen Wohnungen sind bereits verkauft -zu fast unbezahlbaren Preisen ...

Noch ist alles im Rohbau, der 56 Meter hohe Turm mit Plastikplanen verkleidet. Aber in einem Jahr sollen die neuen Bewohner einziehen.

So nobel wird’s: Die Animation links zeigt, wie eine der Dachterrassen aussehen wird.

„Der Champagner ist gut gekühlt, und zwar in ausreichender Menge“, begrüßt Bauherr Jörg Scheufele die Gäste. Scheufele ist Chef der Alpha Invest, die das ehemalige Heizkraftwerk an der Müllerstraße zum Luxusquartier ausbaut. Er rechne damit, dass in sechs Wochen auch die letzten fünf Wohnungen verkauft sind — je nach Lage für 8000 bis 14 000 Euro pro Quadratmeter. „Wir haben viele Reservierungen, weil wir Angebote wie einen 24-Stunden-Hausmeisterservice und einen privaten Wellnessbereich bieten.“

Ist er aufgeregt vor dem Hebauf? „Voller Vorfreude, wir haben 600 Zusagen“, sagt Scheufele. Von den Nachbarn, den Bauarbeitern, den Verantwortlichen von der Stadt und von den Käufern der Wohnungen.

Ob der Käufer dabei ist, der die zwei obersten Etagen im 56 Meter hohen Turm von The Seven gekauft hat, verschweigt Scheufele. „Aber eines kann ich sagen: Es ist ein Münchner.“ Das seien auch 50 Prozent der restlichen Wohnungskäufer, „und der Rest kommt aus dem Umland“.

„Wenn ich die 16 Millionen gehabt hätte, hätte ich die zwei obersten Etagen gekauft“, sagt Walter Zöller, Planungssprecher der CSU-Stadtratsfraktion. Auch Stadtbaurätin Professor Elisabeth Merk mag den Turm, „er hat für mich Denkmalqualität“. Sie freue sich zudem, dass das „neue architektonische Highlight der Stadt“ mit integrierter öffentlicher Kindertagesstätte zudem etwas für die Allgemeinheit bietet.

Auch Alexander Miklosy vom Bezirksausschuss stieß auf den Luxus-Turm an, der ab kommendem Jahr Münchens höchste Wohnungen beherbergen wird, „Noch ist er ja potthässlich, aber ich bin zuversichtlich, dass der Anblick zu ertragen ist, wenn die Plastikplanen runter sind.“

Dietmar Holzapfel, Hotelier der „Deutschen Eiche“, freut sich jedenfalls sehr auf den Ausblick aus seiner neuen Wohnung im zwölften Stock des Turms, für die er und sein Partner Josef Sattler fünf Millionen Euro hinblätterten: „Sie hat Blick auf die Stadt, die Alpen und auf den Sonnenuntergang.“ Auch wenn er sich für diese Traumwohnung „bis an sein Lebensende verschuldet“ habe.

Susanne Sasse

auch interessant

Kommentare