"Jeder Schlag von ihm saß"

Sex-Bestie: Erstes Opfer sagt aus

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Marius-George C. im grauen Pullover vor dem Landgericht.

München - Drei Frauen hat Marius-George C. (28) brutal verprügelt und versucht zu vergewaltigen. Unter Tränen legte der Rumäne Ende September ein Geständnis vor Gericht ab und entschuldigte sich bei seinen Opfern.

Wie schlecht es ihnen tatsächlich geht: Das wurde am Dienstag am zweiten Prozesstag vor dem Landgericht klar, als Martha P. (24, Name geändert) aussagte. Marius-George C. überfiel sie am 24. Juni in ihrer Wohnung in Freiburg. „Er hat mich so sehr gehasst, dass er mich töten wollte. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum“, sagt die junge Frau. „Ich hatte den Eindruck, dass jeder Schlag von ihm und jeder Griff gegen mich saß.“

Die versuchte Vergewaltigung erlebte sie unter Todesangst – mehrfach wird sie infolge der heftigen Schläge bewusstlos. „Wenn er mich zwei Sekunden länger gewürgt hätte, hätte ich wohl nicht überlebt.“ Trotz Panik kann sie sich wehren und kneift dem Täter in den Schritt, als er ihre Hose öffnen will. „Das tat ihm weh. Aber ich glaube nicht, dass er nur deshalb aufgehört hat.“

Nach außen gibt sich die Frau tapfer. Aber: „Ich schlafe keine Nacht durch und konnte anfangs nicht mehr alleine sein. Nachts habe ich immer denselben Alptraum, dass ein Fremder in meine Wohnung eindringt …“

thi

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