Im Münchner Burger King gab's eine Panne

Sie dreht Pornos an Isar und am Starnberger See

Ein Screenshot aus einem an der Isar gedrehten Pornostreifen

München - Eine völlig schamlose Sex-Darstellerin packt aus: Die 27-Jährige drehte schon auf dem Starnberger See und an der Isar. Nur beim Filmchen aus dem Burger King gab es Probleme.

"Sex-Treffs! Das wilde Treiben an unseren Seen" - unter diesem Titel berichtete tz-online.de unlängst über die Exzesse an den Badeseen und dem Münchner Umland. Die Gewässer locken keinesfalls nur Wasserratten an. Manche zweckentfremden die Naherholungsgebiete für frivole Treffs - oder sogar für Pornodrehs!

Jetzt packt eine junge Frau aus, die mittendrin ist im Geschehen. Sie ist 27 Jahre alt, wohnt im Raum München und bietet unter dem Pseudonym "KissKissBitch" auf einschlägigen Plattformen ihre Filme zum bezahlten Download an. So verdient sie sich neben dem regulären Job etwas dazu.

"Die Public-Sachen gehen auf jeden Fall gut", verrät sie - und meint in der Öffentlichkeit gedrehte Amateurpornos. "Du nimmst da einen Kameramann mit und suchst dir eine ruhige Ecke, wo nicht so viele Leute sind und wo auf jeden Fall keine Kinder sind, was mir sehr wichtig ist. Und dann legst du los", beschreibt sie das Vorgehen. Dabei drehe sie mit Kumpels oder einer Freundin oder mit Verabredungen aus dem Internet.

Einen Clip hat sie an der Isar in Weidach bei Wolfratshausen gedreht - im Hintergrund sind dabei unbedarfte Erholungssuchende zu sehen. Ein weiteres Video entstand auf dem Starnberger See. "Wir haben uns ein Boot gemietet und sind auf dem See rumgeschuppert und haben ein bisschen was gedreht. Wenn irgendwelche Leute in der Nähe waren, haben wir Pause gemacht. In dem Film ist zu sehen, wie ein Dampfer vorbeifährt. Ich weiß nicht, ob die etwas mitbekommen haben. Könnte schon sein." Zumal sie dem Schiff auch noch zuwinkt, als es hupt.

27-Jährige dreht Pornos an der Isar und auf dem Starnberger See

27-Jährige dreht Pornos an der Isar und auf dem Starnberger See

Ertappt worden worden sei sie noch nie. "Das Risiko, erwischt zu werden, das kickt halt etwas. Das ist so ein Fetisch von mir", verrät sie, betont aber noch einmal: "Es ist mir total wichtig, dass keine Kinder in der Nähe sind. Aber ansonsten will man natürlich schon provozieren."

Die 27-Jährige ist noch neu im "Geschäft" und erst seit Februar dabei. Pannen bleiben da nicht aus. "Wir haben in einem Burger King in München gedreht, aber das ist nichts geworden. Es war kein Bild da, nur Ton. Schade, das wäre ein cooles Video geworden. Es war so eine kleine Lesbenszene."

Dass immer mehr Pornos in der Öffentlichkeit gedreht werden, sorgt nicht für unbegrenzte Begeisterung. Weil es natürlich verboten ist - Kollegin Bella Blond bekam deswegen nach einem Dreh am Münchner Stachus Ärger mit dem KVR - und weil sich Bürger davon gestört fühlen können.

Sogar aus der Erotik-Szene gibt es schon Gegenwind für die hemmunglosen Sex-Darstellerinnen. So schoss Ex-Pornodarstellerin Mia Magma im Vorjahr auf die Frauen, die Pornos auf der Wiesn drehen. "Bei den Amateurmädels ist die Not da, schocken zu müssen, sonst erreicht man nichts und hat auch nichts im Kühlschrank. Je heftiger, desto besser", so Mia Magma.

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Auch im Umfeld von KissKissBitch sind nicht alle begeistert. Die 27-Jährige, die derzeit keinen Freund hat, macht kein Geheimnis aus ihrer Nebentätigkeit. "Mein bester Freund findet es okay. Meine beste Freundin findet's geil. Aber viele, denen ich davon erzähle, gefällt es nicht."

lsl.

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