Frauen mussten vor Gericht aussagen

Sex-Täter: So leiden seine Opfer

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Sexverbrecher Ibil B.

München - Es waren schwere Momente für sie. Zwei traumatisierte Frauen haben am Montag vor Gericht aussagen müssen – im Prozess gegen jenen Mann, der sie missbraucht hatte.

Sex-Verbrecher Ibil B. (38) hatte vor dem Langericht nur ein pauschales Geständnis abgelegt. Opfer-Anwalt Marc Zinka: „Wesentliche Details der Tat hat er bestritten, deshalb blieb dem Gericht nichts anders übrig, die Geschädigten zu vernehmen.“ Zinkas Mandantin (30) war von Ibil B. am 1. August 2012 in einem Aufzug überfallen worden. Einen Tag später verfolgte der Sex-Verbrecher eine 26-Jährige vom U-Bahnhof Neuperlach Süd in die Carl-Wery-Straße. Er warf die Frau zu Boden, würgte sie, zerrte sie in ein Gebüsch.

Die Strafkammer mit dem Vorsitzenden Anton Winkler schloss die Öffentlichkeit aus. Doch die Begegnung mit dem Täter konnte das Gericht den Opfern nicht ersparen. Beide Frauen verließen den Gerichtssaal später weinend. Verteidiger Nicolas Frühsorger: „Meinem Mandanten ist zum ersten Mal klar geworden, was er den Frauen angetan hat. Er war erschrocken."

Ebu

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