Mann erneut wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

München - Ein sechs Mal vorbestrafter Sex-Täter ist am Montag vom Münchner Landgericht wegen sexuellen Missbrauchs eines vierjährigen Kindes zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden.

Der 64-Jährige war zuletzt 2006 verurteilt worden und stand seit seiner letzten Entlassung unter Führungsaufsicht, gegen deren Weisungen er im Mai 2011 verstoßen hat. An diesem Tag hat der Mitarbeiter der Postdruckerei an einem Badesee im Landkreis München das kleine Mädchen in sein Schlauchboot eingeladen und ist mit ihr hinaus gepaddelt. Er zog laut Urteil seine Badehose herunter und ließ sich von dem Kind an seinem Geschlechtsteil berühren.

Die Mutter der Kleinen war hinterher geschwommen. Als sie das Boot erreichte, schien alles in Ordnung. Auf ihre Fragen, was geschehen sei, machte die Tochter aber unmissverständliche Bewegungen. Der Angeklagte hat schon bei der Polizei seine Verfehlung gestanden, er habe “Blödsinn“ gemacht. Das Gericht ging davon aus, dass er nicht mit dem Vorsatz eines neuerlichen Missbrauchs an den von Kindern frequentierten See gefahren sei und den Vorsatz erst gefasst habe, als er mit der Vierjährigen bereits auf dem See war.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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