DTM im Olympiastadion: "Ein Hammer, aber sinnlich"

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Mattias Ekström

München - Das Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) wird sich am 16. und 17. Juli im Münchner Olympiastadion bei einem Showevent präsentieren.

Die Bagger sind schon da. Mitten im Olympiastadion sind sie im Einsatz: Rasen raus, Unterboden raus, Kies rein. Weil: Hier gibt’s am 16. und 17. Juli Motorsport, nämlich die DTM. Dafür braucht man natürlich eine asphaltierte Strecke – und daran werkeln sie gerade. Ist zwar noch eine Zeitlang hin – aber im Sommer sind viele Veranstaltungen im Stadion, dann würde es mit dem zeitaufwendigen Umbau nicht mehr klappen. Also: Vollgas, jetzt schon.

Die inhaltlichen Vorarbeiten sind sogar schon fertig, das Programm steht. Die DTM in München: Das wird nicht nur Autorennen. Hans-Werner Aufrecht (72), der Chef der Serie, sagt: „Wir sind ja bekannt dafür, dass wir nicht bloß Brummbrumm machen.“ Zur Veranstaltung gehört zum Beispiel auch Musik, von den Rattles, von Kensington Road und von einem noch geheimen Topstar.

Durchs Programm wird Komiker Atze Schröder führen. Genau der Richtige für diesen Job. Weil: „Wie jeder Deutsche habe ich Benzin im Blut. Ich fahre selbst sehr, sehr offensiv. Immer so schnell, wie’s eben gerade geht. Ich möchte da auch ein Vorbild für die Jugend sein.“

Privat ist er im Porsche unterwegs. Ein Elfer, „in Profi-Schwarz“. In diesem Gerät hat Schröder auch schon Meisterschaftspunkte geholt. Drei Stück, in Flensburg… Was das Berufliche angeht: Da kündigt Schröder fürs DTM-Wochenende „ein Hammer-Programm“ an. Und: „Es wird sehr sinnlich. Man riecht’s und hört’s.“ Als Zuschauer ist man ja schließlich nah dran. AudiStar Mattias Ekström (32): „Für die Fans ist das ein Traum. Man bekommt alles genau mit.“ Der Modus ist ganz simpel. Immer einer gegen einen, in den Original-DTM-Autos. Wer als Erster im Ziel ist, hat gewonnen und kommt eine Runde weiter.

Ekström hat bei Wettbewerben dieser Art schon Erfahrung – nämlich vom Race of Champions. Er kündigt für München an: „Man wird überrascht sein, wie klein die Unterschiede sind.“ Im Hinterkopf hat er dabei ein Fotofinish gegen Formel-1-Star Heikki Kovalainen beim Race of Champions – mit gerade mal zwei Zehntausendstelsekunden Zeitunterschied. Ekström: „Solche Rennen sind sehr eng.“

Wobei’s für Mattias Ekström momentan nicht bloß im Cockpit spannend ist, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Er ist nämlich vor ein paar Tagen Papa geworden. Sohnemann und Mama sind grad noch im Krankenhaus, kommen aber bald heim. Und, so viel hat Mattias bisher schon mitbekommen: „Der Junge schläft zwar gern, aber nicht lang…“

hei

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