Festung München: Polizei riegelt für die Sicherheitskonferenz ab

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Jedes Jahr das selbe Spiel: Wegen der Sicherheitskonferenz im Hotel Bayerischer Hof wird die Münchner Innenstadt wieder zu einem Hochsicherheitsgebiet und weiträumig abgeriegelt

München - Während der 46. Münchner Sicherheitskonferenz gleicht die Münchner Innenstadt mal wieder einer Festung. Die Sperrungen im Einzelnen und was Sie am Wochenende beachten sollten:

München - Jedes Jahr im Februar das selbe Bild. Jedes Jahr allerdings auch der selbe Ärger: Wenn der Gastgeber der 46. Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, ab Freitag Abend mit hochrangigen Gästen und Staatschefs aus aller Welt über Krieg und Frieden in der Welt diskutiert (tz berichtete), dann gleicht die Münchner Innenstadt mal wieder einer Festung.

Wieder ist der Tagungsort rings um den Bayerischen Hof von einem Sperring umgeben. Wieder wird die Großdemo am Samstag den Verkehr in der Innenstadt lahmlegen. Und wieder bittet die Polizei die Bürger, das Auto für Fahrten in die Innenstadt unbedingt stehen zu lassen und auf die U- und S-Bahnen umzusteigen.

Die Sperrungen im Einzelnen: Bereits am Freitag (5. Februar) ab 6 Uhr früh tritt der Sicherheitsbereich rings um den Bayerischen Hof in Kraft. Dieser Bereich darf nur noch von Tagungsteilnehmern bzw. Einsatzkräften und Anwohnern mit Sonderausweisen befahren und begangen werden. Die acht Schleusen (siehe Plan) werden von Polizeikräften kontrolliert. Wegen der Sperre des Promenadeplatzes wird bis Sonntag (ca. 15 Uhr) die Trambahnlinie 19 zwischen Karlsplatz und Maxmonument eingestellt und über den Weg der Linie 17 zum Sendlinger-Tor-Platz umgeleitet.

Am Samstag (6. Februar) beginnt die Kundgebung der SiKo-Gegner um 12 Uhr auf dem Marienplatz. Gegen 14.30 Uhr bewegt sich die Großdemo ab dem Marienplatz zum Sendlinger Tor und durch das Bahnhofsviertel zum Stachus, Lenbachplatz und die Brienner Straße bis zum Odeonsplatz zur Schlusskundgebung gegen 17 Uhr. Über den genauen Zugweg sind sich Behörden und Demonstranten noch nicht einig. Entlang des gesamten Zugweges gelten strikte Halteverbote. Straßensperren sind zu erwarten, und auch die Busse der MVG müssen während der Demo zum Teil umgeleitet werden.

 Die MVG teilt dazu mit: Zwischen Hauptbahnhof, Stachus, Sendlinger Tor und Isartor wird der Trambahnbetrieb von 13 bis 18 Uhr zeitweise unterbrochen. Die Tram 17 und 18 fährt von Westen nur zum Hauptbahnhof, von Osten bis zum Isartor. Die Tram 19 fährt bis zum Hauptbahnhof bzw. bis zum Maxmonument. Die Tram 20 und 21 fährt nur bis Stiglmaierplatz, die Tram 27 nur bis Karolinenplatz bzw. Wettersteinplatz. Die Tram 16 vom Romanplatz bis Sendlinger Tor entfällt am Nachmittag. Detaillierte Informationen auch zu den Änderungen im Bus-Fahrplan gibt es unter www.mvg-mobil.de

Von Dorita Plange

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