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Polizei zieht Bilanz zum Wochenende

Siko: Polizist wird von Kollegen vor Pyro-Geschoss gerettet

München  - Bei der Siko 2015 in München rettete das beherzte Eingreifen eines Kollegen einen Polizisten vor einem Knallkörper. Die Bilanz der Polizei.

Insgesamt zieht die Münchner Polizei nach der Siko 2015 ein positives Fazit.

Bei den 32 stattfindenden Versammlungen, von denen zehn von der Polizei begleitet wurden, kam es zu keinen größeren Vorkommnissen. Einzig die Teilnehmer der von dem "Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz" veranstalteten Demonstration am frühen Samstagnachmittag gerieten mit den Beamten aneinander. Die Polizisten beanstandeten, dass die Transparente des "Schwarzen Blockes" miteinander verknotet waren. Ein Umstand, der nach einigen Diskussionen gelöst werden konnte - genau wie die Knoten.

Im späteren Verlauf wurde noch ein Polizist beleidigt, woraufhin die Personalien des Teilnehmers aufgenommen wurden. Kurz danach wurde es dann doch noch sehr hitzig: Nachdem aus dem "Schwarzen Block" ein Pyro-Geschoss auf die Polizeibeamten flog, blieb dieses in der Schutzkleidung stecken. Ein Kollege des Polizisten griff jedoch geistesgegenwärtig zu und warf den Knallkörper auf den Boden, wo dieser hochging. Der Werfer konnte bislang noch nicht ermittelt werden.

Bilder: Demo gegen Siko mit 4000 Teilnehmern

Bilder: Demo gegen Siko mit 4000 Teilnehmern

Bis zum Ende des Demonstationszuges gab es keine weiteren Vorfälle.

Die alljährlich in München stattfindende Sicherheitskonferenz stellt für die Polizei einen erheblichen organisatorischen Aufwand dar.

Um die Sicherheit der angereisten Spitzendiplomaten zu gewährleisten, errichtete die Polizei eine Sicherheitszone in der Münchner Innenstadt. Insgesamt 93 Fahrzeuge, die sich unrechtmäßig in der Sicherheitszone befanden, mussten deswegen abgeschleppt, wie die Polizei mitteilte.

Ein neuer Rekord wurde in diesem Jahr im Rahmen der Begleitschutzfahrten markiert. Rund 280 Mal mussten die behördlichen Schützer ausfahren.

Insgesamt nahm die Polizei im Rahmen der Siko elf Personen vorläufig fest und nahm von 16 weiteren die Personalien auf.

bix

Rubriklistenbild: © dpa

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