"SiKo": Das sind die Folgen für Bus und Bahn

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Das Hotel Bayerischer Hof wird wieder mit Argusaugen überwacht.

München - Die am Wochenende stattfindende Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof löst in der Stadt wieder den Ausnahmezustand aus. Lesen Sie hier, was Sie alles zu beachten haben.

Die Zahl der Demons­tranten sinkt von Jahr zu Jahr, ebenso die Zahl der eingesetzten Polizisten – dennoch gibt es keine Entwarnung: 3100 Polizisten aus fünf Bundesländern sowie 250 Beamte der Münchner Bundespolizei rüsten sich in diesen Stunden für die 48. Münchner Sicherheitskonferenz, die von Freitag bis Sonntag im Bayerischen Hof am Promenadeplatz stattfindet.

Obwohl es keine konkrete Gefährdung gibt, hat sich die Münchner Polizei auf sämtliche Eventualitäten zum Schutz der Staatschefs, hochrangigen Politiker und Militärs aus aller Welt eingestellt. „Wir leben in Zeiten terroristischer Bedrohungen. Wir werden uns von nichts überraschen lassen,“ erklärte Polizeivizepräsident Robert Kopp. Und das bedeutet Einschränkungen in der Innenstadt. Von Freitag (6 Uhr) bis Sonntag (ca. 15 Uhr) ist das Viertel um den Bayerischen Hof wieder ­eine Festung.

Bilder aus dem Vorjahr: Bilder: Die 47. Sicherheitskonferenz in München

Bilder: Die 47. Sicherheitskonferenz in München

Anwohner und Geschäftsleute werden gebeten, bei den Durchgangskontrollen stets ihre Ausweise bereitzuhalten. Absolute Halteverbote innerhalb und außerhalb des Sperrrings müssen beachtet werden, da die Polizei die Fahrzeuge sonst abschleppen lässt. Wer in die Stadt will, sollte das Auto stehen lassen und mit U- und S-Bahn kommen.

Bereits am Donnerstag findet in der Innenstadt eine Mini-Demo statt. Weitere 500 Teilnehmer werden am Freitag von 14 bis 19 Uhr auf dem Marienplatz erwartet. Die Groß-Demo des „Aktionsbündnisses gegen die Nato-Sicherheitskonferenz“ mit ca. 3000 Teilnehmern (Polizeischätzung) beginnt am Samstag um 12 Uhr am Stachus und zieht von 13.30 Uhr bis etwa 15 Uhr über die Bayer-, Schiller-, Landwehr- und Sonnenstraße zum Sendlinger Tor und von dort über Müllerstraße, Rosental und den Viktualienmarkt zur Abschlusskundgebung auf dem Marienplatz.

Folgen für Bus und Bahn

Wegen der Sperrung des Promenadeplatzes und der Großdemonstration am Samstag ändern sich von Freitagfrüh bis Sonntagnachmittag die gewohnten Routen für die Tram-Linien 19, N19, 16, 17, 18, 20/21 und 27. Auch die MetroBusse 52, 58, 132 und 152 müssen vorzeitig wenden oder fahren bestimmte Haltestellen überhaupt nicht mehr an. Die MVG setzt am Samstag Servicemitarbeiter an den Haltestellen Isartor, Sendlinger Tor, Karlsplatz und Hauptbahnhof ein. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.mvg-mobil.de, unter der kostenpflichtigen Service-Hotline 018 03/44 22 66 (Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr) sowie per Ticker-Text und Lautsprecher-Durchsagen an den Haltestellen.

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