So sieht der neue Marienplatz aus

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Modernisierung am Marienplatz: So wird der Blick auf das neue MVG-Kundencenter aussehen.

München - Vor 40 Jahren ist die U-Bahn-Station am Marienplatz eröffnet worden und mittlerweile ziemlich in die Jahre gekommen. Der triste Anblick soll nun einem zeitgemäßen, freundlichen und offenen Erscheinungsbild weichen. So soll es aussehen:

Modernisierung am Marienplatz: So wird der Blick aus Richtung Dienerstraße in Zukunft ausehen.

Der Bahnhof erhält einen klaren Grundriss, den das heute durch Einbauten stark verstellte Sperrengeschoss nicht bietet.  Das verbessert sich die Orientierbarkeit für alle Kunden wesentlich. Deutlich heller und großzügiger wird die rund 1.700 Quadratmeter große neue zentrale Halle durch eine großfläche Lichtdecke. Das MVG-Kundencenter und der SWM-Shop werden besser auffindbar für die Kunden situiert. Gleichzeitig werden die von Alexander von Branca 1971 gestalteten Bahnsteiggeschosse mit den blauen und orangefarbenen Kachelwänden ihre Unverwechselbarkeit behalten. Sie werden nur teilweise erneuert.

Zudem sollen die Einzelhandels- und Gastronomieflächen in Ihrer Qualität verbessert und erweitert werden. Auch hier spielt ein schlüssiges Lichtkonzept eine entscheidende Rolle.

Auch die Helligkeit des Bodens, das Material und die Größe der Fußbodenplatten werden überarbeitet. Dadurch soll die auftretende Verschmutzungen weniger störend wirken und eine gute Pflegbarkeit gegeben sein.

Die Modernisierung - der Entwurf stammt von Architekturbüro Allmann Sattler Wappner - wird unter laufendem Betrieb erfolgen. Erste Sanierungsarbeiten an der Betonsubstanz des Bauwerks stehen nach heutigem Planungsstand Ende dieses Jahres an. Die Instandsetzung der technischen Einrichtungen sowie die Umgestaltung des Sperrengeschosses beginnt dann im Jahr 2012.  

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