1. tz
  2. München
  3. Stadt

Siemens-Affäre: Schweiz gibt nach

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

München - Erfolg für die Staatsanwaltschaft München I: Die Schweiz rückt jetzt weitere Bankunterlagen über Siemens heraus.

Es geht um mutmaßliche Schmiergeld-Zahlungen des Technologie-Konzerns für einen Mobilfunk-Auftrag in Malaysia. In der Siemens-Affäre sind auch in der Schweiz noch immer umfangreiche Ermittlungen im Gang. Eine Vielzahl von ehemaligen Siemens-Mitarbeitern wird verdächtigt, über fiktive Beraterverträge und Scheinrechnungen schwarze Kassen für die Bestechung von ausländischen Amtsträgern errichtet zu haben.

Die Münchner Staatsanwaltschaft überprüft Pläne des Konzerns, Alleinlieferant für ein Mobilfunknetz in Malaysia zu werden. Dabei sollen über 200 000 Euro über Schweizer Konten geflossen sein, die für die Bestechung von Mitgliedern der malayischen Polizei beziehungsweise des malayischen Geheimdienstes verwendet worden sein sollen.

tz

Auch interessant

Kommentare

Mehr zum Thema