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Silvester in Bayern wie „vor Corona“: 20.000 feiern am Marienplatz – Großeinsatz in Oberbayern

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Von: Katarina Amtmann

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Neujahr - München
Silvester in München. © Lennart Preiss/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bayernweit gab es für die Rettungskräfte eher kleinere Silvester-Einsätze. Nicht so in Oberbayern, dort brannte ein Wohnhaus, auch ein Stadel fing Feuer.

München - Wie ein „typisches Silvester vor Corona“ - so hat ein Polizeisprecher aus Unterfranken am Sonntagmorgen das Einsatzaufkommen beim diesjährigen Jahreswechsel beschrieben.

Silvester in Bayern: Kleinere Einsätze wegen Bränden und Ruhestörungen

Auch im Rest des Freistaats waren es vor allem kleinere Einsätze, die Polizei und Feuerwehr beschäftigten. In den meisten Regierungsbezirken kümmerten sich die Einsatzkräfte zum Jahreswechsel überwiegend um kleinere Brände, Ruhestörungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen durch Böller. In Schwaben und Oberbayern kam es dagegen auch zu schwereren Bränden.

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Silvester in München: 20.000 feiern am Marienplatz

In München verlief laut Mitteilung der Polizei die Silvester-Nacht eher ruhig. Am Marienplatz und in der Fußgängerzone feierten rund 20.000 Menschen den Start ins neue Jahr. Die Stadt hatte für diesen Bereich ein komplettes Feuerwerksverbot ausgesprochen. In sieben Fällen erstattete die Polizei Anzeige wegen Verstößen gegen dieses Verbot.

Die Münchner Polizei erhielt außerdem rund zehn Anrufe von Hunde- und Katzenbesitzern, deren Vierbeiner durch Silvester-Knaller verschreckt weggelaufen waren. In mehreren Fällen meldeten sich Menschen, denen Tiere zugelaufen waren. Einige der Besitzer fanden ihre Tiere so wieder.

Silvester: Wohnhausbrand in Oberbayern - Stadel fängt durch Rakate Feuer

Größere Einsätze gab es in Oberbayern und Schwaben: Bei einem Wohnhausbrand in Leobendorf (Berchtesgadener Land) wurde eine Bewohnerin leicht verletzt. Die Brandursache war hier zunächst noch unklar. In Tacherting (Landkreis Traunstein) wurde ein Stadel durch Raketen in Brand gesteckt. Das Feuer griff anschließend auf ein angrenzendes Wohnhaus über. Verletzt wurde niemand. In beiden Fällen schätzt die Polizei, dass der Schaden im fünfstelligen Bereich liegt.

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Im schwäbischen Mönchdeggingen (Landkreis Donau-Ries) geriet aus bisher ungeklärter Ursache der Balkon eines Mehrfamilienhauses in Brand. Die Flammen griffen dann auf den Dachstuhl des Wohnhauses über. Auch hier wurde laut Polizei niemand verletzt. Der Schaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro. (kam/dpa)

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