Olympiapark: Ski-Action mit Schweinsteiger

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Skirennläufer Felix Neureuther (r) und Fußballprofi Bastian Schweinsteiger (l) werben im Olympiapark für den Skiweltcup.

München - Bastian Schweinsteiger ist Botschafter des Ski-Weltcups im Münchner Olympiapark und trifft auf seinen alten Spezl Felix Neureuther, dem er die Saison durch einen Verzicht rettet.

Ein Mordsspaß, das alles. „Sehr lustig“, sagt Bastian Schweinsteiger (26), als er vom Sport1-Reporter mit folgender Andy-Möller-Aussage konfrontiert wird: „Mailand oder Madrid? Egal, Hauptsache Italien.“ Bei Schweini gab’s ja zuletzt Wechselgerüchte (und auch da ging’s um die Städte Mailand und Madrid) – wobei er selber jetzt außer dem „sehr lustig“ nix mehr dazu sagen mag.

Muss er auch gar nicht. Geht bei dieser Pressekonferenz ja auch nicht um Fußball, sondern um alpinen Skisport. Um den Parallelslalom, der am 2. Januar im Münchner Olympiapark stattfinden wird.

Schweini ist Botschafter der Veranstaltung, er war ja als Jugendlicher selber ein herausragender Skifahrer, hätte auch da das Zeug für eine Topkarriere gehabt. Er hat sich dann für den Fußball entschieden, „weil man da nicht immer die schweren Skier durch die Gegend tragen muss“. Die Schlepperei hat er dann anderen überlassen – zum Beispiel Felix Neureuther (26). Früher, als die beiden 13 Jahre alt waren, sind sie Skirennen gegeneinander gefahren, jetzt sind sie Spezln. Sie kasperln mit viel Freude und auf hohem Niveau rum.

Schweini grinst: „Ich freue mich persönlich sehr, dass dieses Weltcup-Rennen in München stattfindet. Leider werde ich selber wohl nicht starten. Ich würde eigentlich sehr gern mitmachen, aber ich will dem Felix ja nicht die Saison kaputtmachen. Deshalb, so habe ich mir gedacht, mache ich lieber rechtzeitig einen Rückzieher.“ Ein Mordsspaß, wie gesagt.

Wobei: Das Thema ist nicht bloß zum Grinsen gedacht. Der Parallelslalom am 2. Januar zählt für den alpinen Weltcup, die 16 besten Damen und Herren treten an (je 100 Punkte für den Sieg). Olympiapark-Chef Ralph Huber: „Wir könnten uns keinen schöneren Einstieg ins neue Jahr vorstellen als so einen Spitzen-Event. Das ist ja kein Gaudi-Rennen, sondern ein Weltcup.“ Und das ist mit einigem Aufwand verbunden… Der obere Teil des Olympiasees wird ausgelassen – dadurch wird die Strecke (Olympiaberg-Nordhang) länger, und es gibt mehr Platz für Zuschauer. Übrigens: Die Fische werden in Sicherheit gebracht, in den unteren Teil des Sees umgesiedelt.

Eine Schneekanone steht schon im Park – die Produktion der weißen Pracht beginnt, sobald’s kalt genug ist. OK-Chef Frank Seipp: „Wir stehen Gewehr bei Fuß.“ Einziger Wermutstropfen: Schweinsteiger wird beim eigentlichen Rennen nicht vor Ort sein. Am 2. Januar starten die Bayern nämlich ins Trainingslager in Katar.

Uli Heichele

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