Hundebabys in Lebensgefahr

Frau schmuggelt neun halb verhungerte Welpen

Dehydriert und Unterkühlt: Die Fahndungskontrollgruppe hat eine Slowakin festgenommen, die Hundebabys nach Deutschland geschleust hat.

München - Dehydriert und halb verhungert: Die Polizei hat im Münchner Osten eine Slowakin festgenommen, die neun Hundewelpen in ihrem Kofferraum transportierte - in einem katastrophalen Zustand.

Zitternd, ausgehungert und durstig: In diesem jämmerlichen Zustand fanden Polizisten am Mittwoch neun kleine Malteser-Welpen. Sie waren eingepfercht in zwei Katzenboxen und standen in einem aufgeheizten Kofferraum eines Autos. Zwei der Welpen waren sogar so dehydriert, dass sie in Lebensgefahr waren. Die jungen Hunde wurden sofort in eine Tierklinik gebracht, wo sie jetzt wieder liebevoll aufgepäppelt werden.

Eine Polizeistreife der Fahndungskontrollgruppe München Ost hatte am Mittwoch gegen 13 Uhr ein Auto mit slowakischem Kennzeichen kontrolliert. Es stand auf dem Parkplatz der Bezirkssportanlage an der Bert-Brecht-Allee (Neuperlach).

Die slowakische Fahrerin (33) gab an, sie habe eine Panne und würde auf ihren Freund (47) warten. Als den Beamten ein beißender Geruch auffiel, entdeckten sie die armen Malteser-Welpen in den Transportboxen.

Die Hundehändlerin aus der Slowakei räumte ein, dass sie die zehn Wochen alten Welpen in einem Kleinanzeigen-Portal für je 350 Euro angeboten habe. Da die 33-Jährige bereits wegen Handels mit Hunden aktenkundig war, wurde sie festgenommen.

JAM

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