Studie zeigt: Wir sind auch 2020 vorn dabei / Spitzenwerte bei Bildung und Forschung

So fit ist München für die Zukunft!

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Universitäten und Hochschulen: Grundlage für Münchens Bildungs-Plus

Teuer, lebenswert, gemütlich. Es gibt kaum eine Studie, in der München nicht auf einem der ersten Plätze landet.

Auch „Zukunft Deutschland 2020“ sieht München ganz vorne. Die Forscher vom Zukunftsinstitut in Kelkheim (Taunus) sind der Frage „Wie fit sind Deutschlands Städte und Regionen für die Zukunft?“ nachgegangen. Das Ergebnis sind 13 Top-Standorte, die alle für das 21. Jahrhundert gerüstet sind. „Es gibt noch Arbeit“, zieht Mitautor Eike Wenzel Bilanz. „Aber München ist fast überall vorne dabei.“

Bildung:Zwei Universitäten und zwölf Hochschulen legen den Grundstein für diese Zahlen: In der BRD hatten 2005 nicht einmal 8 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen Uni- oder FH-Abschluss. In München zählt jeder fünfte Arbeitnehmer (20,1 Prozent) zu den hochqualifizierten Beschäftigten (Landkreis: 18,4 Prozent). Damit ist München neben Dresden Spitze.

Beschäftigung:Hier trumpft der Landkreis auf. Zwischen 2000 und 2007 legte die Zahl der Beschäftigten um 8,7 Prozent zu, in der Stadt sank sie um 0,4. Die Zahl der Selbstständigen ist zwischen 1999 und 2005 im Kreis um 15,6, in der Stadt nur um 9,3 Prozent gestiegen. Auch die Zahl der Einpendler wird ständig größer: in der Stadt wie auf dem Land. „München kann nur mit dem Landkreis eine Zukunftsregion bilden.“

Arbeitslosigkeit:2007 lag die Quote bei 3,6 (Stadt) bzw. 6,2 Prozent (Landkreis) und damit weit unter dem Bundesschnitt (9 Prozent). Nur Oberschwaben (mit je nach Region 3 bis 4,9 Prozent) steht besser da.

Forschung/Wissenschaft:97 Konzernzentralen haben ihren Sitz in München. Allein in Martinsried sitzen 100 Unternehmen aus der Computer-, Pharma- und Biotechnologiebranche. Hinzu kommen Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, die deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt und, und, und … Wenzel: „Forschung und Wissenschaft sind Münchens Plus!“

Kinder und Karriere:2007 gingen ca. 13 Prozent der Väter in Elternzeit. Deutlich mehr als der Bundesschnitt (10,5 Prozent), „aber ausbaufähig“, urteilen die Forscher. Auch bei der Kinderbetreuung ist die Region Spitze: 56,1 Prozent der Unter- Sechs-Jährigen im Landkreis (51,3 Prozent in der Stadt) waren 2007 in einer Tagesbetreuung. Der Anteil berufstätiger Frauen lag 2005 bei 47,1 Prozent. Kein Spitzenplatz unter den Top 13, aber ein guter Wert: Der Bundesschnitt liegt bei 45,4 Prozent.

Quelle: tz

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